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Häusliche Gewalt

Öffentlichkeitsarbeit und Prävention

Die Fachstelle Häusliche Gewalt organisiert Anlässe und führt Kampagnen durch, um das Thema häusliche Gewalt sichtbarer zu machen und die Gesellschaft für diese wichtige Thematik zu sensibilisieren.

Für Gleichstellung. Gegen Gewalt

Am 11. November 2025 startete die nationale Präventionskampagne "Für Gleichstellung. Gegen Gewalt". Die Kampagne wird über mehrere Jahre unterschiedliche Zielgruppen ansprechen: Betroffene, das Umfeld betroffener Personen und (potenzielle) Tatpersonen.

Kernstück der Kampagne ist die nationale Webseite: www.ohne-gewalt.ch. Betroffene finden Unterstützung, mittels eines Kurzchecks können eigenen Erfahrungen und Verhaltensweisen reflektiert werden und für Fachstellen, Institutionen und Behörden stehen Drucksachen (wie Postkarten, Stickers, Buttons), Give-Aways und elektronische Materialien zur Verfügung.

Link zur Kampage: www.ohne-gewalt.ch

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Logo 16 Tage gegen Gewalt an Frauen.

"16 Tage gegen Gewalt an Frauen" ist eine internationale Kampagne. Sie findet jährlich vom 25. November bis zum 10. Dezember statt. Der 25. November ist der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen. Der 10. Dezember ist der Tag der Menschenrechte. Die beiden Eckdaten sollen zeigen, dass Frauenrechte Menschenrechte sind. Der Kanton Aargau beteiligt sich seit Jahren mit verschiedenen Partnerorganisationen an der Kampagne.

Aktuelle Veranstaltungen im Rahmen der "16 Tage gegen Gewalt an Frauen" werden jeweils hier publiziert.

Toxic Love

Bild eines Smartphones mit Textnachrichten. Kampagne Toxic Love.
@Forward

Die Social-Media-Kampagne "Toxic Love" sensibilisiert für die Früherkennung von häuslicher Gewalt. Sie zeigt Situationen, die auf den ersten Blick harmlos sind. Aber schnell problematisch werden können. Dabei handelt es sich oft um psychische Gewalt. Betroffene Menschen und Menschen, die häusliche Gewalt beobachten, sollen die Warnsignale erkennen und frühzeitig Hilfe holen. Der Kanton Aargau beteiligte sich 2024 an der interkantonalen Kampagne. Eine Wiederholung von "Toxic Love" ist für 2027 geplant.

Mehr zur Kampagne unter www.toxiclove.ch

Präventionsprogramme und Ausstellungen

Die Präventionsprogramme stehen allen interessierten Stellen zur Verfügung. Die Ausstellungen können gemietet werden.

Die beiden Präventionsprogramme "Kinder mittendrin" und "verKnallt – Gewalt in der Jugendliebe" werden im Auftrag der Fachstelle Häusliche Gewalt von der Suchtprävention Aargau angeboten.

Kinder und Jugendliche

Kinder mittendrin: Präventionsprogramm Suchtprävention Aargau

Kindlich gezeichnete Figur im blauen Kleid mit traurigem Gesicht hält die Hand eines kleinen schwarzen Teddys mit gelber Schleife. Beide stehen auf einer dunklen Tafel im Kreidestil.
Suchtprävention Aargau

10 bis 30 Prozent der Kinder erleben im Verlauf ihrer Kindheit häusliche Gewalt; mit teils gravierenden Folgen.

Das Programm "Kinder mittendrin" will Eltern und Fachpersonen an Schulen und Betreuungseinrichtungen sensibilisieren. Das Angebot umfasst Weiterbildungen für Schulteams, eine Broschüre, ein Elternreferat "Vorbild sein" und einen Themenkoffer zum Arbeiten mit Schulklassen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Broschüre downloaden (PDF, 5,0 MB)

verKnallt – Gewalt in der Jugendliebe: Präventionsprogramm Suchtprävention Aargau

Zwei kindlich gezeichnete Figuren auf einer schwarzen Tafel stehen sich lächelnd gegenüber. Links ein Mädchen im blauen Kleid mit Zöpfen, rechts ein Junge im gelben Kleid, der ein rotes Herz an einem Stiel hinhält. Oben rechts das Logo Suchtprävention Aargau.
Suchtprävention Aargau

Erste Liebe. Erste Beziehung. Intime Erfahrungen. Intensive Gefühle. Es ist eine turbulente Phase im Leben von Jugendlichen. Was macht eine gute Beziehung aus? Ist Eifersucht ok? Kann man auch zu sehr lieben? Wo beginnen Kontrolle, emotionaler Druck und Gewalt? Wie verhält es sich in Dating-Situationen?

Die Weiterbildung der Suchtprävention Aargau "Gewalt in jugendlichen Paarbeziehungen" richtet sich an alle, die mit Jugendlichen zu tun haben. Zum Beispiel in der Beratung, in der Betreuung, in der Jugendarbeit und im Schulsozialdienst. Sie erhalten Informationen über "Gewalt in Teenagerbeziehungen" und erfahren, wie Sie das Thema aufgreifen und Jugendliche unterstützen können. Das Angebot umfasst eine Broschüre und einen Themenkoffer mit Unterlagen und Unterrichtseinheiten. Informationen und Anmeldungsmöglichkeiten zu den einzelen Weiterbildungen finden Sie hier.

Broschüre downloaden (PDF, 5,7 MB)

Herzsprung - Gewalt in jugendlichen Paarbeziehungen

Logo Herzsprung nationales Programm.
Radix

Nationales Programm zur Stärkung von Beziehungskompetenzen für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren. Weitere Informationen finde Sie hier.

"Mein Körper gehört mir"

Flyer Kinderschutz Schweiz Mein Körper gehört mir Präventionsprogramm.
Kinderschutz Schweiz

Präventionsprogramm gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen zwischen 4 und 16 Jahren. Das dreistufige Programm richtet sich an Kitas, Kindergärten und Schulen. Weitere Informationen finden Sie hier.

Eltern

Parent Battering – Gewalt von Kindern gegen ihre Eltern

Wenn Kinder oder Jugendliche Gewalt gegen Eltern anwenden
Quelle: Adobe Stock

Wenden minderjährige Kinder und Jugendliche Aggressionen und Gewalt gegen ihre Eltern an, spricht man von "Parent Battering". Das Spektrum der Gewalt ist gross. Es reicht von verbalen Angriffen wie Beschimpfungen oder Beleidigungen, psychischem Druck (Drohen, Erpressen), Sachbeschädigung oder Diebstahl bis zu körperlicher Gewalt. Die Eltern wissen häufig nicht, wie sie auf die Gewalt ihres Sohnes oder ihrer Tochter reagieren sollen, und holen sich aus Scham zu spät Hilfe.

Die Fachstelle Häusliche Gewalt hat gemeinsam mit der Jugend-, Ehe- und Familienberatung Kanton Aargau (jefb) und dem Jugendpsychologischen Dienst ask! einen Flyer mit Berautungsangeboten zusammengestellt.


Flyer zum Downloaden (PDF, 2 Seiten, 181 KB)

Begleitschreiben (PDF, 2 Seiten, 36 KB) für Fachpersonen

Mehr zum Thema

Ausstellungen

Willkommen zu Hause – Ausstellung zu Gewalt in Ehe und Partnerschaft

Herz auf dem steht Willkommen zu Hause.

Die Ausstellung "Willkommen zu Hause" macht Gewalt in den eigenen vier wänden sichtbar. Die Ausstellung wurde von der Bildungsstelle Häusliche Gewalt Luzern, der Fachstelle LîP Koordination Gewaltprävention und der Interkantonalen Polizeischule Hitzkirch entwickelt. "Willkommen zu Hause" gastierte 2016 an der Berufsschule Aarau und 2019 an der Berufsfachschule Baden.

Informationen, wie Sie die Ausstellung mieten können, finden Sie hier.

Stärker als Gewalt

Logo stärker als Gewalt auf gelbem Hintergrund mit einer Hand, die den Daumen nach oben zeigt.

"Stärker als Gewalt" ist eine interaktive Ausstellung über Häusliche Gewalt. Sie richtet sich primär an Schülerinnen und Schüler zwischen 15–25 Jahren. Vom 10. – 28. November 2025 wurde sie an der BZZ Zofingen gezeigt. Am 25. November 2025 organisierte die Fachstelle Häusliche Gewalt zudem einen Netzwerkanlass für Fachpersonen aus dem schulischen Bereich.

Die Ausstellung wird von der Berner Interventionsstelle gegen Häusliche Gewalt kuratiert und kann gemietet werden. Webseite "Stärker als Gewalt"

Frühere Aktionen und Kampagnen

"Gemeinsam ohne sexuelle Gewalt" (2025)

Plakate zur SKP-Kampagne Gemeinsam ohne sexuelle Gewalt.

Vom 15. September – 31. Oktober 2025 lief die Kampagne "Gemeinsam ohne sexuelle Gewalt" der Schweizerischen Kriminalprävention SKP. Kern der Kampagne war das neue Gütesiegel für eine Gesellschaft ohne sexuelle Gewalt: "Gemeinsam ohne sexuelle Gewalt. Frei von Übergriffen! mit 100 % Respekt! für ein gesundes Miteinander!"

Zur Kampagnenseite

Valentinstag – der Tage der Liebe (2025)

Rosen zum Valentinstag. Und morgen?
Erlebst du Gewalt in der Beziehung? Dann hol dir Hilfe.

Mit einer Aktion in den sozialen Medien hat die Fachstelle Häusliche Gewalt am 14. Februar 2025 auf toxische Beziehungen aufmerksam gemacht. Betroffene sollen wissen, an wen sie sich im Kanton Aargau wenden können, wenn sie Gewalt in ihrer Partnerschaft erleben.

Das Plakat kann hier als PDF herunterladen werden:

Rosen zum Valentinstag. Und morgen? (PDF, 1 Seite, 3,0 MB)

Alter ohne Gewalt (2023, 2024)

Gewalt im Alter

Es ist nie zu spät, Hilfe zu hohlen

Die Kampagne setzt sich für einen besseren Zugang von älteren Menschen zu Hilfsangeboten bei Gewalt in der Partnerschaft ein. Gewalt im Alter ist ein Tabuthema. Nur selten wenden sich die betroffenen Seniorinnen und Senioren an eine der bestehenden Hilfsorganisationen. 2023 wurde "Gewalt im Alter" von der Schweizerischen Kriminalpräfention, der Opferhilfe Schweiz und dem Nationalen Kompetenzzentrum Alter ohne Gewalt durchgeführt. Die Fachstelle Häusliche Gewalt organisierte am 2. November 2023 gemeinsam mit der Fachstelle Alter und Familie eine Netzwerkveranstaltung zum Thema Gewalt im Alter.

Haben Sie eine Gewaltsituation beobachtet oder sind Sie direkt betroffen?
Das Kompetenzzentrum Alter ohne Gewalt hört Ihnen zu und berät Sie.
0848 00 13 13 (Ortstarif)
Alter ohne Gewalt - Kontakt

Die Beratung ist kostenlos, vertraulich und auf Wunsch anonym.