Programm Labiola: gute Beratung – sinnvolle Verträge
In über 80 Prozent der Aargauer Gemeinden setzen interessierte Landwirtinnen und Landwirte gemeinsam im Rahmen eines Labiola-Vernetzungsprojektes ökologische Aufwertungsmassnahmen im Kulturland um. Landwirt Urs Stocker erklärt, wie ein solches Projekt zustande kommt und auf was es aus Sicht der Landwirtschaft ankommt.
Urs Stocker betreibt Milchwirtschaft auf seinem Hof in Aettenschwil. Er hat sich bereit erklärt, eine Trägerschaft aus interessierten Landwirten zu bilden. Dies ist eine Voraussetzung für den Start eines Vernetzungsprojektes. Urs Stocker selber war anfänglich dem Projekt gegenüber eher skeptisch eingestellt. Beispielsweise hatte er grossen Respekt vor dem zusätzlichen Aufwand für die Pflege von Biodiversitätsförderflächen. Dank einem Labiola-Beratungsgespräch mit Sabrina Behrschmidt (Agrofutura) konnte er seine Anliegen einbringen und Massnahmen vereinbaren, von welchen sowohl die Natur wie auch sein Betrieb profitieren. Urs Stocker empfiehlt die Beteiligung an Labiola-Vernetzungsprojekten insbesondere jenen Betrieben, welche sich eher auf eine extensive Bewirtschaftung ausrichten und mit der Nährstoffbilanz nicht am Limit sind.