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Strom sparen im Haushalt

Wäscheständer steht im Freien auf sommerlichem Gartenvorplatz.
Foto: PlanBiodivers

Im Alltag verbrauchen wir viel Strom. Mit einfach umsetzbaren Tipps können wir unseren Strombedarf im Haushalt reduzieren. Energieeffiziente Geräte unterstützen uns dabei.

Im Aargau werden rund 5 Terawattstunden Strom pro Jahr verbraucht. 1.5 Terawattstunden gehen auf das Konto der Haushalte. Davon werden rund 65 Prozent in der Küche und zum Waschen verwendet. Der Grossteil des Stroms im Aargau kommt aus der Kern- und aus der Wasserkraft. Das verursacht zwar kaum CO2, doch mit der Abkehr von den fossilen Brennstoffen steigt der Bedarf an Strom, zum Beispiel für den Betrieb von Wärmepumpen und Elektroautos. Das Stromsparen gewinnt daher umso mehr an Bedeutung. Denn der Strom, der nicht genutzt wird, muss erst gar nicht produziert werden.

Licht, Arbeits- und Unterhaltungselektronik

Bis zu einem Zehntel des Stromverbrauchs geht auf das Konto von elektronischen Geräten im Stand-by-Modus. Auch Netzteile von Notebooks und Handys schlucken unnötig Strom, wenn sie immer an der Steckdose sind. Hier können Steckleisten mit Hauptstromschalter Abhilfe bieten. Alte Glühbirnen können Sie durch LED-Leuchtmittel ersetzen. Eine konsequente Umstellung auf LED-Leuchtmittel kann die Stromkosten um bis zu 80 Prozent senken.

Kühlen und Gefrieren

Je kälter der Kühlschrank und der Tiefkühler eingestellt sind, desto höher ist ihr Energieverbrauch. Im Kühlschrank sind 5 Grad optimal. Im Tiefkühler minus 18 Grad. Stellen Sie kein warmes Essen in den Kühlschrank – tauen Sie dafür Tiefgefrorenes im Kühlschrank auf.

Waschen und Trocknen

Meist reicht es aus, die Wäsche bei 30 bis 40 Grad zu waschen. Und je kühler wir waschen, desto tiefer ist der Energieverbrauch. Zudem können Sie die Wäsche an der Luft trocknen – so sparen Sie gar 100 Prozent des Stroms. Das funktioniert übrigens auch im Winter. Moderne Waschmaschinen und Tumbler haben Energiesparprogramme. Es lohnt sich, diese zu nutzen.

Kaufen Sie energieeffiziente, langlebige und reparierbare Geräte!

Wenn Sie ein neues Haushaltsgerät benötigen, lohnt es sich, auf energieeffiziente, langlebige und reparierbare Geräte zu setzen.

Warmes Wasser

Wasser aufzuheizen braucht viel Energie, deshalb sollten wir auch mit warmem Wasser sorgsam umgehen. Ihren Boiler stellen sie optimalerweise auf 60 Grad ein, wärmere Einstellungen sind nicht nötig. Wenn Sie duschen statt ein Bad zu nehmen und zusätzlich noch eine wassersparende Duschbrause verwenden können Sie viel Wasser sparen und so auch die Warmwasserproduktion verringern.

Kochen, Backen und Abwaschen

Wählen Sie beim Kochen je nach Grösse der Pfanne das passende Kochfeld. So geht weniger Hitze, also Energie, verloren. Wenn Sie einen Deckel auf die Pfanne setzen, kocht zum Bespiel das Spaghetti-Wasser nicht nur schneller, sondern verbraucht auch rund drei Mal weniger Energie beim Aufkochen. Noch mehr sparen können Sie mit einem Dampfkochtopf. Beim Backen können Sie auf das Vorheizen verzichten und den Backofen sogar etwas vor Ende der Backzeit abstellen. Damit nutzen Sie die Nachwärme. Verzichten Sie auf unnötiges Vorspülen beim Abwaschen und füllen Sie die Abwaschmaschine möglichst gut.

Mehr zum Thema

Einige Gemeinden haben Förderprogramme für Elektrogeräte. Eine Übersicht finden Sie unter www.energiefranken.ch.