Auswertung von Artendaten in Bezug auf die Auswirkungen des Klimawandels auf die Biodiversität
Die Analyse über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Artenzusammensetzung und Veränderungen der räumlichen Ausbreitung von Arten im Kanton Aargau hilft bei der Festlegung der für den Erhalt der Biodiversität besonders wichtigen Lebensräume und Schutzflächen (Refugialwirkung).
Der Kanton Aargau erhebt seit über 20 Jahren systematisch Artendaten in verschiedenen Programmen (LANAG, Monitoring Libellen und Amphibien, etc.). Mit vertiefenden Auswertungen dieser Daten wird aufgezeigt, welche Lebensräume in Offenland und Wald, angesichts der Klimaerwärmung, geeignete Refugialhabitate darstellen und damit besonders schützenwert und förderungswürdig sind. Aus diesen Grundlagen lassen sich Massnahmentypen und Empfehlungen für die Umsetzung der Ökologischen Infrastruktur ableiten. Übergeordnet tragen diese Erkenntnisse dazu bei, besser über die Auswirkungen des Klimawandels auf die Biodiversität zu kommunizieren.
Fakten zum Projekt
| Wirkung | Die Auswertungen können Hinweise für Anpassungen in den strategischen Mehrjahresprogrammen Naturschutzprogramm Wald sowie Natur 2030 liefern, beispielsweise bei der Auswahl und Ausgestaltung der Schutzobjekte. |
|---|---|
| Gesamtkosten | Fr. 40'000 |
| Anteil Kanton | Fr. 30'000 |
| Stand | abgeschlossene Massnahme |
| Projektdauer | 2023–2025 |
| Zuständige Abteilung | Abteilung Landschaft und Gewässer |
| Kontaktperson | Corinne Gröli |
| Zuordnung Handlungsfeld |