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Projektierungskredit für die Limmattalbahn :
Regierungsrat startet Anhörung

Die Limmattalbahn soll in rund zehn Jahren das bestehende öffentliche Verkehrsnetz in dieser dynamischen Region ergänzen. Für die Ausarbeitung des Bauprojekts sollen ab 2012 vom Kanton Aargau 6,5 Millionen Franken bereitgestellt werden. Der Regierungsrat schickt eine entsprechende Vorlage nun in die Anhörung.

Dank seiner Standortgunst zieht das Limmattal viele Menschen zum Wohnen und Arbeiten an. Die dynamische Bautätigkeit bringt aber auch überlastete Strassen mit sich. Deshalb soll die von den Kantonen Zürich und Aargau gemeinsam geplante Limmattalbahn attraktive öV-Verbindungen schaffen, einen Beitrag an funktionsfähige Strassen leisten und eine städtebauliche Aufwertung der Agglomeration ermöglichen. Die Limmattalbahn führt vom Bahnhof Killwangen-Spreitenbach über Dietikon, Urdorf und Schlieren nach Zürich-Altstetten und ist in den Richtplänen der Kantone Aargau und Zürich eingetragen.

Im Mai 2010 haben die beiden Standortkantone für die Planung und den Bau die Limmattalbahn AG gegründet. Sie wurde mit der Ausarbeitung des Vorprojekts bis Ende 2011 beauftragt. Dazu hat der Grosse Rat als Aargauer Anteil 2009 einen Kleinkredit von 2,4 Millionen Franken bewilligt. Für die gesamte Planung bis 2016 wird dem Aargauer Grossen Rat nun ein Grosskredit über insgesamt 8,9 Millionen Franken beantragt. Dieser setzt sich aus dem bereits bewilligten Kleinkredit sowie dem Aargauer Anteil an der Bauprojektierung von 6,5 Millionen Franken zusammen.

Der Regierungsrat schickt nun den Bericht über den Grosskredit für die Bauprojektierung der Limmattalbahn in die Anhörung. Diese dauert bis zum 21. Januar 2011. Die Vorlage kann eingesehen werden unter www.ag.ch/vernehmlassungen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt
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