Leichter Anstieg der Bauinvestitionen
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Ergebnisse der Baustatistik 2016/2017 für den Kanton Aargau
Die Bauausgaben im Kanton Aargau haben im Jahr 2016 gegenüber dem Vorjahr um 2,3 Prozent zugenommen. Auch für 2017 wird ein weiterer Anstieg der Bauausgaben erwartet.
Insgesamt 4'999 Millionen Franken wurden 2016 im Kanton Aargau für die Realisierung von Bauprojekten ausgegeben. Dies ist gegenüber 2015 eine Zunahme von 2,3 Prozent. Während die Ausgaben für den privaten Bau von 3'615 auf 3'766 Millionen Franken zunahmen, war für den öffentlichen Bau eine Abnahme von 1'272 auf 1'233 Millionen zu verzeichnen. Beim Privatbau ist die Steigerung der Bauinvestitionen von gesamthaft 4,2 Prozent einzig auf die Immobiliengesellschaften zurückzuführen, die 20,3 Prozent mehr für Bauten ausgaben als im Jahr 2015. Beim öffentlichen Bau geht die Abnahme von gesamthaft 3,0 Prozent vom Kanton und den Gemeinden aus, während der Bund 19,3 Prozent mehr für Bauten ausgab als im Jahr 2015.
Arbeitsvorrat für das Jahr 2017 nahm zu
Seit 2013 werden im Rahmen der Bauerhebung nicht mehr die Bauvorhaben, sondern der Arbeitsvorrat der im Bau befindlichen Bauprojekte für das Folgejahr erhoben. Die erwarteten Kosten dieses Arbeitsvorrats sind für das Jahr 2017 ebenfalls um 3,3 Prozent höher als der entsprechende Wert für 2016. Dies deutet darauf hin, dass die Bauinvestitionen auch im Jahr 2017 weiter zugenommen haben.
Wohnungsbau 2016
Im Jahr 2016 wurden im Kanton Aargau 5'011 neue Wohnungen erstellt. Von diesen waren 12,4 Prozent oder 621 Einheiten Einfamilienhäuser. Im Jahr 2015 lag der Anteil der neu erstellten Einfamilienhäuser am Gesamtbestand der neu erstellten Wohnungen bei über 15 Prozent. Im Gegensatz dazu stieg im gleichen Zeitraum der Anteil der neu erstellten Wohnungen in Mehrfamilienhäusern von 71,8 auf 76,4 Prozent.
Wohnungsbestand und Leerwohnungsziffer
Per 1. Juni 2018 standen im Kanton Aargau von insgesamt 318'457 Wohnungen 8'437 Einheiten leer. Der Bestand an leerstehenden Wohnungen hat gegenüber dem Vorjahr um 1'114 Einheiten oder 15,2 Prozent zugenommen. Die Leerwohnungsziffer stieg damit auf 2,65 Prozent.
Die Statistiken stehen unter Bau- und Wohnungswesen zur Verfügung.