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Tankanlagen

Hier finden Sie Informationen über den Bau, das Bewilligungsverfahren, die Meldepflicht und die Massnahmen bei Ausserbetriebssetzung von Tankanlagen für Heiz- und Dieselöl. Für alle anderen wassergefährdenden Flüssigkeiten sind die Anforderungen bezüglich Lagerung und Bewilligung bei der Abteilung für Umwelt abzuklären.

Die Informationen beschränken sich hauptsächlich auf Anlagen, die in der Grundwasserschutzzone S3, im Gewässerschutzbereich A oder in den übrigen Bereichen (üB) liegen und in denen Heizöl oder Dieselöl in Gebinden oder Tanks gelagert wird, welche nicht grösser als 250 Kubikmeter (m³) sind.

Angaben und Definitionen über die Grundwasserschutzzonen und Gewässerschutzbereiche finden Sie in den Artikeln 29 und 31 sowie im Anhang 4 der Gewässerschutzverordnung.

Die Behälter (Fässer) sind afu einem Gestellt gelagert.
Gebindelager (© Kanton Aargau)

Unter einem Gebinde versteht man einen Behälter mit einem Volumen von 20 bis 450 Liter.

Informationen zu wassergefährdenden Flüssigkeiten finden Sie in der Klassierung wassergefährdender Flüssigkeiten (PDF, 12 Seiten, 99 KB) (öffnet in einem neuen Fenster) des Bundesamts für Umwelt.

Massnahmen beim Bau

Das Schutzbauwerk sollte dem Volumen des grössten Gebindes entsprechen. Massgebend sind die Schemenblätter G1 und G2 der Konferenz der Vorsteher der Umweltschutzämter der Schweiz (KVU):

Bewilligungspflicht

Gebindelager von mehr als 450 Liter in der Grundwasserschutzzone S3 sind bewilligungs- und kontrollpflichtig. Vor Baubeginn ist bei der Gemeinde ein Gesuch einzureichen. Verwenden Sie dazu das folgende Gesuchsformular:

Meldepflicht

Gebindelager von mehr als 450 Liter im Gewässerschutzbereich A, im Zuströmbereich Z und in den übrigen Bereichen (üB) sind meldepflichtig. Verwenden Sie dazu das folgende Meldeformular:

Kontrollpflicht

Kontrolle, Betrieb und Wartung liegen in der Eigenverantwortung der Anlageinhaberin bzw. des Anlageinhabers. Allfällige Mängel sind umgehend zu beheben.

Massnahmen bei Ausserbetriebnahme

Die restlichen Flüssigkeiten (Öl, Schlamm und so weiter) und die nicht mehr benötigten Anlageteile sind umweltgerecht zu entsorgen. Alle Gebindelager ab 450 Liter sind bei der Abteilung für Umwelt schriftlich abzumelden.

Die gesetzlichen Grundlagen für den Bau und den Betrieb einer Anlage zur Lagerung wassergefährdender Flüssigkeiten bilden das Gewässerschutzgesetz (GSchG) vom 24.1.1991, die Gewässerschutzverordnung (GSchV) vom 28.10.1998 und die entsprechenden Regeln der Technik und Richtlinien.

Nebst den gewässerschutztechnischen Bedingungen sind die brandschutztechnischen Auflagen gemäss den Angaben der Aargauischen Gebäudeversicherung (AGV) (öffnet in einem neuen Fenster) einzuhalten. Diese sind, wenn nötig in Zusammenarbeit mit dem örtlichen Brandschutzbeauftragten, zu ermitteln.

Weitere Schutzbereiche sind:

Für die Lagerung und den Umschlag sowie der Bewilligungs- oder Meldepflicht von gefährlichen Stoffen verweisen wir auf folgende Dokumente:

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