DSI-DTT002 Usserdorfstrasse, Surbbrücke, 1827-1828 (Dossier (Denkmalschutzinventar))

Archive plan context


Ansichtsbild:
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Identifikation

Signatur:DSI-DTT002
Signatur Archivplan:DTT002
Titel:Usserdorfstrasse, Surbbrücke
Bezirk:Zurzach
Gemeinde:Döttingen
Adresse:Usserdorfstrasse
Parzellen-Nr.:467
Koordinate E:2661745
Koordinate N:1268902
Situationsplan (AGIS):http://www.ag.ch/app/agisviewer4/v1/html/agisviewer.htm?config=agis_geoportal_fs.json&thema=185&scale=5000&basemap=base_landeskarten_sw&x=2661745&y=1268902

Typologie

Nutzung (Stufe 1):Verkehrs- und Infrastrukturbauten
Nutzungstyp (Stufe 2):Brücke

Schutz / Status

Kantonale Unterschutzstellung (DSI):8/16/2007
Kantonaler Schutzumfang:Integral

Dokumentation

Entstehungszeitraum:1827 - 1828
Bau- und Nutzungsgeschichte:1641 wurde erstmals bei Döttingen eine Surbbrücke gebaut; es handelte sich um eine hölzerne Fussgängerbrücke, welche zugleich der Überführung einer neuen Frischwasserleitung zur Propstei Klingnau diente, an welche auch Döttingen angeschlossen wurde. Der fahrende Verkehr benützte bis ins Jahr 1827 eine Furt bei der äusseren Mühle. Erst im Jahr 1827 erbaute die Gemeinde Döttingen nämlich im Zug der Landstrasse rechts der Aare auf eine 1826 erfolgte Aufforderung durch die Kantonsregierung hin die erste Strassenbrücke über die Surb. Das aufwendige Bauwerk mit seinen vier Gewölben stellte die wenig vermögende Gemeinde vor grosse finanzielle Anforderungen. Der Bau der neuen Surbbrücke wurde 1827 an Baumeister FRANZ JOSEF WILLI von Fisibach vergeben. Die Pläne lieferte die kantonale Baudirektion.
1995 erfolgten der Einbau eines Schlauchwehrs und einer Fischtreppe zwischen zwei Betonmauern, die den Mittelpfeiler umschliessen.
Beschreibung:Die Surbbrücke im Döttinger Ausserdorf wurde 1827/28 nach Plänen der kantonalen Baudirektion durch den Fisibacher Baumeister Franz Josef Willi erstellt. Für die Holzarbeiten waren die Zimmermeister Michael Holzschitter, Klingnau, und Michael Zimmermann, Döttingen, besorgt. Das Mauerwerk der weitgehend intakten zweijochigen Korbbogenbrücke ist aus Kalksteinquadern gefügt, während man für die mit konischen Radabweisern bewehrten Brüstungsplatten Mägenwiler Muschelsandstein verwendete; die Fahrbahnbreite beträgt fünf Meter. In beiden Widerlagern bestehen Durchlässe: einerseits der Wassereinlass des Wehrs der äusseren Mühle, andererseits der Auslass für den Mühlebach, der die Wasserwerke der Mittleren und der Unteren Mühle speiste. Am östlichen Bogenscheitel des nördlichen Brückenjochs sind die bisher ungedeuteten Initialen I K B / A eingemeisselt.
Reproduktionsbestimmungen:© Kantonale Denkmalpflege Aargau
 

Usage

Permission required:Archivalien-Einsicht z.T. ohne Bewilligung möglich
Physical Usability:Auf Voranmeldung im Archiv
Accessibility:Archiv der Kantonalen Denkmalpflege Aargau
 

URL for this unit of description

URL:http://www.ag.ch/denkmalpflege/suche/detail.aspx?ID=22086
 

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