Hauptmenü

19.3.2 Case Management Integration (CMI) für Flüchtlinge und vorläufig aufgenommene Ausländerinnen und Ausländer

Das Case Management Integration (CMI) im Fachbereich Integration des Kantonalen Sozialdienstes

  • plant und initiiert die Integrationsprozesse der Flüchtlinge und vorläufig aufgenommenen Personen im Auftrag und in Zusammenarbeit mit dem Amt für Migration und Integration gemäss dem kantonalen Konzept zur Umsetzung der Integrationsagenda Schweiz;
  • erarbeitet zusammen mit den vorläufig aufgenommenen und anerkannten Flüchtlingen sowie mit den vorläufig aufgenommenen Ausländerinnen und Ausländern einen Integrationsplan;
  • berät diese Personen bis zur Begründung eines regulären Wohnsitzes in einer Gemeinde, respektive bis zur Zuweisung an eine Gemeinde;
  • erfasst während seiner Zuständigkeit die integrationsrelevanten Daten auf der Plattform der Integrationsagenda Schweiz (IAS IT-Plattform);
  • erstellt bei einem Gemeindezuzug beziehungsweise einer Gemeindezuweisung einen Schlussbericht und sorgt für eine geregelte Übergabe der Personendossiers zur Unterstützung der fallführenden Stellen der Gemeinden.

Ab Wohnsitznahme beziehungsweise Zuweisung in eine Gemeinde übernimmt die Gemeinde (oder die von ihr beauftragte Organisation) die Fallführung/Einzelfallbegleitung (materielle und persönliche Hilfe). Sie sorgt dafür, dass der Integrationsplan umgesetzt wird, führt Gespräche und sucht nach geeigneten Lösungen, wenn Schwierigkeiten auftreten. Sie erfasst die integrationsrelevanten Dokumente auf der IAS IT-Plattform. Die Gemeinden können über die IAS IT-Plattform um fallspezifische Beratung bei der Umsetzung des Integrationsplans anfragen. Im Rahmen von Einzelaufträgen durch das Amt für Migration und Integration berät das CMI Gemeinden in Bezug auf ihre spezifischen Anfragen.