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17.2 Leistungen

Gültig bis 31.12.2022

Die persönliche Hilfe umfasst gemäss § 8 SPG insbesondere die Beratung und Betreuung bei sowie die Vermittlung von Dienstleistungen.

Das Spektrum der möglichen Leistungen im Rahmen der persönlichen Hilfe ist grundsätzlich nicht beschränkt und reicht vom einfachen Gespräch bis zu aufwendigen Beratungen und der Vermittlung verschiedener Dienstleistungen. Fachkundige Beratung kann helfen, materielle Not abzuwenden, indem der hilfsbedürftigen Person Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer finanziellen Situation aufgezeigt werden. Viele Hilfesuchende kennen ihre Rechte nicht oder sind ohne Unterstützung nicht in der Lage, ihre Ansprüche durchzusetzen. Die persönliche Hilfe schränkt das Selbstbestimmungsrecht der Hilfe suchenden Person nicht ein. Das Beratungs- oder Betreuungsverhältnis kann jederzeit abgebrochen, auf die vermittelte Dienstleistung kann verzichtet werden. Es steht der Sozialbehörde beispielsweise nicht zu, im Rahmen der persönlichen Hilfe zwangsweise eine Therapie oder eine Einkommensverwaltung anzuordnen. Mittels persönlicher Hilfe kann vorbeugend eine behördliche Massnahme der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde vermieden werden. Bei Klienten, die sich freiwillig beraten und betreuen lassen und die sich kooperativ verhalten, kann eine Beratung und Betreuung im Rahmen der immateriellen Hilfe zielführend sein. Eine spezifische Situation kann jedoch dazu führen, dass sich die Sozialbehörde verpflichtet sieht, eine Gefährdungsmeldung bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde einzureichen.

Die zur persönlichen Hilfeleistung verpflichtete Behörde kann die Hilfe selbst leisten oder die Hilfesuchenden an spezialisierte Einrichtungen vermitteln.

Im Rahmen der persönlichen Hilfe sind beispielsweise folgende Dienstleistungen denkbar:

  • Besprechung der Situation und Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten
  • Beratung zur sozialen und beruflichen Integration
  • Information und Angebote über rechtliche Ansprüche zum Beispiel gegenüber Sozialversicherungen, Arbeitgeber, Vermieter usw.
  • Dienstleistungen wie zum Beispiel eine Einkommensverwaltung
  • Vermittlung von spezialisierter Hilfe wie z. B. Rechtsberatung, Schuldenberatung, Budgetberatung, medizinische oder psychologische Betreuung

Gültig ab 01.01.2023

Die Gemeinden sind verpflichtet, persönliche Hilfe gemäss § 8 SPG zu leisten. Die persönliche Hilfe umfasst insbesondere die Beratung und Betreuung sowie die Vermittlung von Dienstleistungen.

Das Spektrum der möglichen Leistungen im Rahmen der persönlichen Hilfe ist grundsätzlich nicht beschränkt. Dieses reicht vom einfachen Gespräch bis zu aufwendigen Beratungen oder der Vermittlung verschiedener Dienstleistungen. Eine fachkundige Beratung zeigt der hilfsbedürftigen Person Möglichkeiten zur Verbesserung ihrer finanziellen Situation auf. Dies kann helfen, eine materielle Not abzuwenden. Viele hilfesuchende Personen kennen ihre Rechte nicht oder können ihre Ansprüche nicht ohne Unterstützung durchsetzen.

Die persönliche Hilfe schränkt das Selbstbestimmungsrecht der hilfesuchenden Person nicht ein. Das Beratungs- oder Betreuungsverhältnis kann jederzeit abgebrochen und es kann auf die vermittelte Dienstleistung verzichtet werden. Im Rahmen der persönlichen Hilfe darf die Sozialbehörde beispielsweise nicht zwangsweise eine Therapie oder eine Einkommensverwaltung anordnen. Es ist möglich, dass mittels persönlicher Hilfe einer behördlichen Kindes- oder Erwachsenenschutzmassnahme vorgebeugt wird. In spezifischen Situationen kann sich die Sozialbehörde aber als verpflichtet sehen, bei der Kindes- und Erwachsenenschutzbehörde eine Gefährdungsmeldung einzureichen.

Die zur Leistung persönlicher Hilfe verpflichtete Behörde kann die Hilfe selber leisten oder der hilfesuchenden Person Kontaktdaten von spezialisierten Einrichtungen bereitstellen.

Im Rahmen der persönlichen Hilfe sind beispielsweise folgende Dienstleistungen denkbar:

  • Besprechung der Situation und Aufzeigen von Lösungsmöglichkeiten;
  • Beratung zur sozialen und beruflichen Integration;
  • Information und Angebote über rechtliche Ansprüche zum Beispiel gegenüber Sozialversicherungen, Arbeitgebenden, Vermietenden usw.;
  • Dienstleistungen wie zum Beispiel eine Einkommensverwaltung;
  • Vermittlung von spezialisierter Hilfe wie zum Beispiel Rechtsberatung, Schuldenberatung, Budgetberatung, medizinische oder psychologische Betreuung.