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Brückenangebote und Zwischenlösungen für Jugendliche

Der Übergang von der obligatorischen Schulzeit in die berufliche Grundbildung gestaltet sich gerade für Jugendliche mit einem kleineren schulischen Rucksack häufig als schwierig. Der Kanton Aargau bietet in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft und privaten Verbänden Berufsvorbereitungsangebote und Zwischenlösungen an.

© Kanton Aargau

Unterschiedlichste Angebote und Stellen unterstützen Jugendliche beim Übertritt von der Volksschule in die Sekundarstufe II, insbesondere in die Berufsbildung.

Direktübertritt als oberstes Ziel

Lehrpersonen der Oberstufe tragen viel zum Berufswahlprozess und zur Lehrstellensuche ihrer Schülerinnen und Schüler bei. Die Berufswahlvorbereitung ist eine fächerübergreifende Aufgabe im Lehrplan der Oberstufe. Daneben existieren drei Angebote (Berufswahljahr, Werkjahr, Integrations- und Berufsfindungsklasse) für Schülerinnen und Schüler, die sich im letzten Jahr der obligatorischen Schulzeit noch gezielter mit ihrer Berufswahl beschäftigen möchten.

Angebote von ask!

Während dieser Zeit stehen Jugendlichen und Lehrpersonen ergänzende Angebote von ask! – Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf zur Verfügung. Diese werden im Auftrag des Kantons Aargau von ask! an verschiedenen Standorten im Kanton geführt.

Die Angebote haben zum Ziel, das Wissen der Schülerinnen und Schüler sowie ihrer Eltern am Übergang von der obligatorischen Schulzeit in die Berufsbildung zu verbessern und beim Direktübertritt in eine berufliche Grundbildung zu unterstützen. Sie sind als Ergänzung zu den bestehenden Angeboten von Schule, Wirtschaft und Beratungsdiensten gedacht.

Junior Mentoring

Junior Mentoring ist ein Programm, das Jugendliche und junge Erwachsene bei der Lehrstellensuche und dem Berufseinstieg unterstützt.

Viele Jugendliche und junge Erwachsene bekunden Mühe, den Berufseinstieg zu schaffen. Viele bleiben ohne Grundausbildung und werden gleich zu Beginn ihrer Laufbahn arbeitslos. Gerade Jugendliche, die wenig bis keine familiäre Unterstützung haben, tun sich häufig schwer mit der Lehrstellensuche. Diesen Jugendlichen und jungen Erwachsenen will Junior Mentoring weiterhelfen. Eine längerfristige und persönliche Begleitung soll ihnen ermöglichen, den Übergang von der Schule in die Arbeitswelt zu meistern und eine geeignete Berufslösung zu finden. Ehrenamtliche Mentorinnen und Mentoren begleiten und unterstützen die Jugendlichen und jungen Erwachsenen zu diesem Zweck ganz konkret bei der Lehrstellensuche.

Junior Mentoring wird im Auftrag des Kantons Aargau von den Beratungsdiensten für Ausbildung und Beruf (ask!) an verschiedenen Standorten im Kanton geführt.

Junior Mentoring

Rent-a-Stift

Im Rahmen von Rent-a-Stift informieren Jugendliche, die sich in einer Berufsausbildung befinden, Schülerinnen und Schüler über die Berufslehre. Rent-a-Stift wird einmal jährlich im ersten Jahresquartal durchgeführt. Das Angebot richtet sich an Lehrpersonen, die das achte Schuljahr unterrichten. Sie können via Rent-a-Stift zwei Lernende buchen, welche von ihren Erfahrungen bei der Lehrstellensuche und im Berufslehralltag berichten. Die Lernenden werden für diese Einsätze speziell geschult.

Rent-a-Stift

Lehrstelle JETZT PLUS

Lehrstelle JETZT PLUS hat zum Ziel, Jugendliche, die kurz vor Abschluss der Volksschule noch keine Anschlusslösung gefunden haben, zielgerichtet bei der Lehrstellensuche zu unterstützen.

Das Angebot wird jeweils von Januar bis Ende August von ask! – Beratungsdienste für Ausbildung und Beruf im Auftrag des Kantons Aargau durchgeführt. Speziell geschulte Beratende der Berufs- und Laufbahnberatung unterstützen Jugendliche im letzten Semester der Volksschule bei der Lehrstellensuche.

Lehrstelle JETZT PLUS

Zwischenlösung als letzte Option

Die Anmeldung für eine Zwischenlösung erfolgt erst dann, wenn die Chancen für einen direkten Einstieg in eine Berufslehre nicht mehr realistisch sind und auch eine allfällige in Anspruch genommene Unterstützung durch Lehrstelle JETZT PLUS nicht gegriffen hat.

Die Anmeldung für eine Zwischenlösung erfolgt über die zentrale Anlaufstelle "Wegweiser".