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Coronavirus-Impfung

Die Impfung gegen Covid-19 ist ein wichtiger Schritt zur Bekämpfung der Pandemie. Der Kanton Aargau wird sich dabei an die Impfstrategie des Bundes halten.

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Wie lange ist die Wartezeit für einen Impftermin?

Derzeit bekommt der Aargau nur sehr wenige Impfdosen geliefert. Deshalb besteht eine lange Wartezeit für Impftermine. Es kann mehrere Wochen dauern von der Registrierungsbestätigung bis zum Erhalt eines Impftermins per SMS. Wer die Registrierungsbestätigung per SMS erhalten hat, ist automatisch auf der Warteliste für einen Termin. Die nächste Kontaktaufnahme geschieht jedoch erst, wenn ein Termin frei ist.

Wer wird zuerst geimpft?

Personen mit Wohnort ausserhalb des Kantons Aargau werden nicht geimpft (Ausnahme: Gesundheitspersonal mit Arbeitsort Aargau). Der Kanton Aargau folgt im Übrigen den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit BAG. Die folgenden Zielgruppen erhalten eine Priorisierung:

  1. Zielgruppe: Besonders gefährdete Personen (ohne Schwangere) (öffnet in einem neuen Fenster)
  2. Zielgruppe: Gesundheitspersonal mit Patientenkontakt und Betreuungspersonal von besonders gefährdeten Personen
  3. Zielgruppe: Enge Kontakte (Haushaltsmitglieder) von besonders gefährdeten Personen und pflegende Angehörige
  4. Zielgruppe: Personen in Gemeinschaftseinrichtungen mit erhöhtem Infektions- und Ausbruchrisikos (zum Beispiel Heime für Menschen mit Behinderung, Gefängnisse, betreute Wohngruppen etc.)
Infografik zu den einzelnen Zielgruppen Bild vergrössern
© Kanton Aargau

Wegen der geringen Verfügbarkeit des Impfstoffs, wird in der ersten Zielgruppe weiter priorisiert. Auch hier folgt der Kanton Aargau den Empfehlungen des Bundesamtes für Gesundheit BAG (öffnet in einem neuen Fenster).

Folgende Personen erhalten zuerst Zugang zur Impfung:

  • Personen ab 75 Jahren
  • Personen mit chronischen Vorerkrankungen mit höchstem Risiko, unabhängig vom Alter
  • Personen, die in einem Alters- und Pflegeheim wohnen. Auch das Personal, das mit Bewohnern in den Alters- und Pflegeheimen in Kontakt steht, hat die Möglichkeit, sich gleichzeitig impfen zu lassen
  • Spitalpersonal: Mitarbeitende von Intensiv- und Covid-19-Stationen, Mitarbeitende der Notfallaufnahme, Rettungs- und TransportsanitäterInnen, Ärztinnen und Ärzte, Pflegende sowie weiteres Spital- und Klinikpersonal mit hoher Exposition gegenüber Covid-19-Patientinnen und -Patienten.

Danach folgen:

  • Personen zwischen 65 bis 74 Jahren
  • Personen unter 65 Jahren und Personen mit chronischen Krankheiten, die noch nicht geimpft wurden

Wie melden sich Personen mit Vorerkrankungen an?

Zurzeit erhalten nur Personen mit Vorerkrankungen mit höchstem Risiko eine Impfung. Diese Vorerkrankungen sind in der Liste unten näher umschrieben. Personen mit anderen Vorerkrankungen können sich unter www.ag.ch/covid-impfanmeldung registrieren, erhalten derzeit aber noch keine Impfung. Wer wegen einer versehentlich falschen Anmeldung trotzdem einen Termin bekommt, sollte diesen wieder stornieren und sie neu registrieren. Eine Vorerkrankung mit höchstem Risiko muss beim Impftermin mittels Attest nachgewiesen werden.

Chronische Vorerkrankungen mit höchstem Risiko

Herzerkrankung 
  • chronische Herzinsuffizienz ab NYHA II
  • Symptomatische chron. ischämische Herzkrankheit trotz medizinischer Therapie
Arterielle Hypertonie
  • Therapieresistente (> 160 mmHg) Hypertonie oder Hypertonie mit kardialen Komplikationen oder anderen Endorgan-Schäden
Atemwegs-Erkrankung
  • chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD) ab GOLD II
  • Emphysem/schwere Bronchiektasen
  • interstitielle Pneumopathie / Lungenfibrose
  • Krankheiten mit einer schwer verminderten Lungenkapazität
Lebererkrankung
  • Leberzirrhose mit Dekompensation in der Vorgeschichte
Nierenerkrankung 
  • Schwere, chronische Niereninsuffizienz ab GFR <30ml/min
Diabetes mellitus
  • Diabetes mellitus (Typ 1 oder 2) mit relevanten Organschäden; oder schlecht eingestellt (HbA1c ≥8%)
Adipositas 
  • Erwachsene mit einem BMI von ≥35 kg/m²
Immundefizienz,
angeborenen oder erworben durch Erkrankung oder Immunsuppressive Therapie
Relevante Immundefizienz bei
  • malignen hämatologische Erkrankungen
  • Neoplasien/Krebserkrankungen unter aktiver Therapie
  • immun-vermittelten entzündlichen Erkrankungen (z.B. systemischer Lupus erythematodes, rheumatoide Arthritis, Psoriasis, chronisch entzündliche Darmerkrankungen), welche eine immunsuppressive Therapie erhalten (inkl. Prednisolon-Äquivalent >20 mg/Tag, steroidsparende Therapien und Biologika).
  • HIV-Infektion- ab CD4+ T Zellzahl < 200 / μL.
  • Organtransplantierte, Knochenmark- oder Stammzell-Transplantation

Warum gibt es so wenige Impftermine?

Die Impfstofflieferanten haben die Lieferungen gegenüber der ursprünglichen Planung stark gekürzt. Deshalb besteht eine lange Wartezeit für Impftermine. Im Kanton Aargau leben rund 57'000 Personen im Alter von 75 oder mehr. Dazu kommen nochmals etwa 80'000 jüngere Personen mit chronischen Vorerkrankungen. Sie alle gehören zur ersten Priorität bei der Impfung.

Wo genau befinden sich die Impfstandorte?

Unter folgenden Links finden Sie Hinweise und Lagepläne zu den in Betrieb stehenden Impfstandorten.

Häufige Fragen zur Coronavirus-Impfung

Die häufigsten Fragen und Antworten zur Impfstrategie des Kantons Aargau finden Sie in unserem FAQ.

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