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KSB informiert Patienten mit Künstlicher Intelligenz

Im KSB-Videostudio wird ein Avatar von KSB-CEO Pascal Cotrotzo erstellt. Bild: zVg/Kantonsspital Baden KSB

Baden AG - Das Kantonsspital Baden (KSB) bietet eine neue Form der Patienteninformation an. Mittels von Künstlicher Intelligenz unterstützter Videos von Synthesia werden medizinische Inhalte verständlich und auch in mehreren Sprachen erklärt.

(CONNECT) Das Kantonsspital Baden (KSB) setzt laut seiner Mitteilung als eines der ersten Spitäler in der Schweiz auf eine neue Form der Patienteninformation. Demnach erarbeiten die Mediziner in Zusammenarbeit mit dem britischen Videoproduzenten Synthesia, der über ein Büro in Zürich verfügt, Videos mit Avataren, die medizinische Inhalte in verständlicher Form erklären. Die Videos werden zugleich in mehreren Sprachen angeboten.

Aktuell bestehen etwa 80 Prozent der medizinischen Inhalte im Internet aus textbasierten Informationen, so das KSB. Umfragen zeigten jedoch, dass Patientinnen und Patienten Videoinhalte bevorzugten. Aus dieser Erkenntnis heraus setzt das KSB nun verstärkt auf die Videolösungen mit Avataren. „Videos sind für uns mittlerweile weit mehr als nur ein ergänzendes Kommunikationsmittel. Sie sind ein zentraler Baustein einer verständlichen und zielgruppengerechten Kommunikation“, wird Pascal Cotrotzo, CEO des KSB, in der Mitteilung zitiert.

Avatare als digitale Abbilder realer Personen sind leicht zu erstellen. Mimik und Sprache wirken dabei realistisch. Auf diese Weise lassen sich schnell und kostengünstig erklärende Videos herstellen, heisst es in der Mitteilung. Per Mausklick können diese von Synthesia hergestellten Videos in verschiedenen Sprachen angeboten werden.

Die Anwendungsbereiche sind vielfältig. Die Videos unterstehen dabei starken Kontrollmechanismen. „Als Schweizer Spital tragen wir eine besondere Verantwortung. Es darf keine Täuschung entstehen. Digitale Darstellungen realer Personen werden nur mit deren ausdrücklicher Zustimmung erstellt“, so Cotrotzo. ce/ww

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