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Vier Aargauer Brauereien punkten bei den Swiss Beer Awards

Das Team der Brauerei Aarau feiert die Goldmedaille für ihre India-Pale-Ale-Sorte mit dem Namen Stadtwächter Harald. Bild: Swiss Beer Awards/BEN ZURBRIGGEN

Rheinfelden/Oberlunkhofen/Aarau - Die Aargauer Brauereien Feldschlösschen, Erusbacher & Paul, Aarau und Lägere Bräu haben im Rahmen der Swiss Beer Awards 2026 Medaillen gewonnen. Allein an Feldschlösschen ging viermal Gold. An der Preisverleihung in der Trafohalle in Baden AG wurden insgesamt 165 Biere in 43 Kategorien ausgezeichnet.

(CONNECT) Vier Brauereien aus dem Aargau zählen zu den Preisträgerinnen der Swiss Beer Awards 2026. Bei der fünften Austragung des nationalen Bierpreises wurde allein die Brauerei Feldschlösschen aus Rheinfelden für elf Biersorten ausgezeichnet; ihr Alkoholfrei Lager, Weihnachtsbier sowie zwei Biere von Lernenden haben jeweils eine Goldmedaille erhalten. Unter anderem mit Gold prämiert wurden ebenso die Brauerei Erusbacher & Paul aus Villmergen für ihr Schwarzbier naturtrüb, Drüüklang Bräu aus Oberlunkhofen für ihr Gaspedal-Ale und die Brauerei Aarau für ein India Pale Ale mit Namen Stadtwächter Harald. Des Weiteren zählt auch Lägere Bräu aus Wettingen mit drei Anthrazit-Medaillen zu den ausgezeichneten Aargauer Unternehmen. 

Bei der Preisverleihung haben Mitte April in der Trafohalle Baden insgesamt 165 Biersorten in 43 Kategorien eine Auszeichnung in Gold, Silber, Bronze oder Anthrazit erhalten. Dafür hatten 87 Brauereien aus der Schweiz und aus Liechtenstein 531 Biere eingereicht, heisst es von Seiten der Veranstalter. Die Preisträger-Biere werden jeweils nach sensorischen sowie labortechnischen Kriterien vergeben. Im Januar hatte eine hundertköpfige Jury in Baden die Biere anonym verkostet und sensorisch bewertet. Dabei zählten Farbe, Schaumbeschaffenheit, Geruch, Geschmack und Bierstil-Konformität. Zudem mussten die Biere eine Laboranalyse durchlaufen; dadurch wird abgeklärt, ob die Biere sämtlichen Vorgaben entsprechen. 

„Nur die besten 30 Prozent der eingereichten Biere wurden ausgezeichnet. Wer beim Swiss Beer Award besteht, beherrscht das Handwerk des Bierbrauens und braucht keinen Vergleich zu scheuen“, ist von Marcel Kreber zu lesen. Als Mitglied des Swiss-Beer-Award-Steering-Committees und Direktor des Schweizer Brauerei-Verbands ist er Vertreter einer der sieben Organisationen, die hinter dem Bierpreis stehen. Vertreten sind hier zudem die freien Schweizer Brauereien, die Schweizerische Braumeistervereinigung, die Gesellschaft zur Förderung der Bierkultur, Bio Suisse, Labor Veritas AG sowie die Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW).

Mit Bucher Denwel hat der Bierpreis für die Ausgabe 2026 einen neuen Hauptsponsor gewonnen. Bucher Denwel gehört zur Bucher Unipektin AG mit Sitz in Niederweningen und produziert, liefert und nimmt komplette Produktionsanlagen für Brauereien in Betrieb. „Der Swiss Beer Award bietet uns die Gelegenheit, unsere grosse Erfahrung im Bereich der Produktionsanlagen für Gross- und Kleinbrauereien auch dem Fachpublikum bekannt zu machen“, ist von Bucher-Unipektin-CEO Daniel Schneider zu lesen. ce/yvh

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