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Sondereffekte treiben Ergebnis der AEW Gruppe

Die AEW Gruppe betreibt ihre Wärmeverbünde zu 90 Prozent mit erneuerbaren Energien. Bild: AEW Gruppe

Aarau - Die AEW Gruppe hat 2025 eine Gesamtleistung von 833 Millionen Franken erzielt, 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Das Betriebsergebnis lag mit 131 Millionen dank Sondereffekten um 24 Millionen über dem Vorjahr. Die Gruppe investierte 94 Millionen Franken.

(CONNECT) Die AEW Gruppe hat ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 hinter sich. Der Aargauer Energieversorger erreichte laut einer Mitteilung eine Gesamtleistung von 833,1 Millionen Franken. Das sind 4,2 Prozent weniger als im Vorjahr. Zugleich wurde das Betriebsergebnis vor Steuern und Zinsen um 24,4 Millionen auf 131,4 Millionen Franken gesteigert. Das bereinigte Unternehmensergebnis beträgt 159,7 Millionen Franken. Der Kanton kann mit einer Ausschüttung von 53,0 Millionen Franken rechnen.

Das Unternehmen macht Sondereffekte für dieses Wachstum verantwortlich. Dazu gehörte ausser der effizienten Bewirtschaftung des Energiegeschäfts auch die frühzeitige Verwertung der Eigenproduktion an der Strombörse, dazu aber auch das gute Abschneiden des Stilllegungs- und Entsorgungsfonds des Kernkraftwerks Leibstadt (KKL), die Axpo-Dividende und eine Wertberichtigung im Kraftwerksportfolio. AEW ist mit 5,4 Prozent am KKL beteiligt.

Die Investitionen lagen mit 94,3 Millionen leicht über dem Vorjahr (93,0 Millionen).

„Operativ war 2025 ein sehr gutes Jahr für die AEW“, wird CEO Marc Ritter in der Mitteilung zitiert. „Unsere Organisation hat Tempo aufgenommen und gleichzeitig bewiesen, dass sie auch in einem sehr anspruchsvollen und dynamischen Marktumfeld leistungsfähig ist.“ ce/ug

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