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Mehr Energieeffizienz und erneuerbare Energien im Hausbau :
Aargau erhöht Förderbeiträge

Der Kanton Aargau stärkt die Anreize für mehr Effizienz im Gebäudeenergiebereich, indem er die Fördersätze für energieeffiziente Massnahmen und erneuerbare Energien im Gebäudebau erhöht.

Heute braucht der Gebäudesektor rund 40 Prozent der Energie. Das grösste Energiesenkungspotential liegt dabei auf der Modernisierung bestehender Gebäude. Aber auch bei Neubauten kann die Energieeffizienz noch erhöht und die CO2 Bilanz verbessert werden. Seit mehr als zehn Jahren unterhält der Kanton ein Förderprogramm im Gebäudebereich zur Steigerung der Energieeffizienz und für die Nutzung von erneuerbaren Energien. Projekte wie Sonnenkollektoren, Wärmepumpen, Holzfeuerungen und Modernisierungen nach dem Minergie-Standard erhalten seit 2002 Förderbeiträge von der öffentlichen Hand. Nun werden die Beiträge im Bereich Minergie erhöht.

Neu werden nebst der Gebäudehülle Massnahmen in der Gebäudetechnik gefördert. So soll der Einbau von Wasserverteilsystemen für die Heizwärmeverteilung in bestehenden Gebäuden unterstützt werden, wenn der Bauherr eine nichtfossile Wärmeerzeugung installiert. Damit will man die Hürden für den Ersatz von dezentralen Elektro-Einzelöfen, Ölöfen oder alten Stückholzfeuerungen weiter abbauen helfen.

Für das Bestimmen von wirkungsvollen energieeffizienten Massnahmen ist eine energetische Beurteilung der Gebäude mit dem Gebäudeenergieausweis GEAK® Plus mit Beratungsbericht wichtig, denn damit werden die Defizite im Energiehaushalt der Gebäude aufgezeigt. Der GEAK® Plus wird ebenfalls mit einem höheren Beitrag aus dem jährlichen Globalbudget ausgestattet.

Mit der Erhöhung der Beiträge soll die bereits erfreuliche Entwicklung im Kanton für ein energieeffizientes Bauen weiter gestärkt werden. Die Erhöhung der Beiträge erfolgt gestützt auf den grossrätlichen Beschluss für den Grosskredit 2012 und 2013. Die neuen Fördersätze können eingesehen werden unter: www.ag.ch/energie > Förderungen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt