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Staatswald

Holzproduktion

Die Holzproduktion im Staatswald erfolgt nachhaltig (Holzernte entspricht dem Zuwachs), bodenschonend und wirtschaftlich.

Holzernte

Hackholz Staat: Hackholz aus dem Staatswald Möhlin. (© Kanton Aargau)

Jährlich werden rund 27'000 Kubikmeter Holz aus dem Staatswald genutzt. Die geernteten Holzsortimente haben sich verändert: Heute beträgt der Energieholzanteil 35 Prozent gegenüber 19 Prozent vor zehn Jahren, der Industrieholzanzeil hat sich halbiert. Der Holzmarkt für Stammholzsortimente zeigte hingegen eine leicht rückläufige Entwicklung, es wird nur noch knapp die Hälfte der Holzernte als Stammholz abgesetzt.

Naturnahe Waldbewirtschaftung

Naturverjüngung: Wie bei diesem Bergahorn wird im Staatswald auf Naturverjüngung gesetzt. (© Kanton Aargau)

Die Staatswaldbewirtschaftung ist allgemein dem naturnahen Waldbau und der Biologischen Rationalisierung verpflichtet. In der Regel wird der Wald natürlich verjüngt, nur ausnahmsweise wird gepflanzt (Ausnahme Pflanzung).

Der Bodenschutz wird bei der Waldpflege und Holzernte nach modernsten Richtlinien umgesetzt. Aktuell wird in den Staatsforstbetrieben die Feinerschliessung auf der ganzen Waldfläche per GPS (Global Positioning System) dokumentiert.

Zertifizierung

Holz aus dem Staatswald trägt das PEFC-Label (Programme for the Endorsement of Forest Certification Schemes) und das FSC-Label Forest Stewardship Council). Diese Organisationen bürgen für eine umwelt- und sozialverträgliche sowie wirtschaftliche Waldbewirtschaftung.