Vernetzungsplattform Natur 2030: Innenentwicklung von Städten, Dörfern und Biodiversität
Mit der Vernetzungsplattform Natur 2030 bietet der Kanton Aargau interessierten Akteurinnen und Akteuren und engagierten Umsetzungspartnerninnen und Umsetzungspartner jährlich einen Anlass an, um sich auszutauschen, sich zu vernetzen und gemeinsam Lösungen zu entwickeln. Die nächste Vernetzungsplattform findet im Frühling 2026 statt!
Vernetzungsplattform Natur 2030: Innenentwicklung von Städten, Dörfern und Biodiversität
Rückblick Vernetzungsplattform vom 24. April 2026 im Grossratsgebäude
Kann Freiraum nur entweder der ökologische oder soziale Mehrwerte schaffen? Oder steckt darin vielmehr ein «Sowohl als auch»? Rund 130 Teilnehmende gingen dieser Frage an der diesjährigen Vernetzungsplattform nach, engagiert, neugierig und mit viel fachlichem Austausch.
Der Vormittag bot eine Reihe Kurzinputs, die unterschiedliche Perspektiven zusammenführten. Den Auftakt machte ein Überblick zur Innenentwicklung in der Schweiz und dem Kanton Aargau. Anschliessend wurde der Frage nachgegangen, was Aufenthaltsqualität in Freiräumen eigentlich bedeutet und wie lässt sie sich konkret gestalten? Ein weiterer Impuls zeigte auf, dass naturnahe und attraktive Freiräume auch für institutionelle Investorinnen und Investoren zunehmend relevant sind – als Beitrag zum Wert- und Risikomanagement. Kurz vor dem Mittag wurden Partizipationsprozesse aufgegriffen und die möglichen Stolpersteine auf dem Weg zu multifunktionalen Räumen aber auch die Erfolgsfaktoren.
Am Nachmittag ging es hinaus in die Praxis. Auf Exkursionen in Aarau und Suhr konnten die Teilnehmenden konkrete Beispiele erleben, diskutieren und kritisch reflektieren. Vor Ort wurde sichtbar, wie das Zusammenspiel von Menschen und Natur in der Planung, Umsetzung oder in der Pflege gelingen kann und welche Herausforderungen dabei bestehen.
Den Abschluss bildete ein gemeinsamer Apéro, der Raum für persönlichen Austausch, neue Kontakte und vertiefende Gespräche bot. Mit vielen Impulsen und frischen Ideen im Gepäck klang ein inspirierender Tag aus.
Vernetzungsplattorm vom 24. April 2026
Archiv
Vernetzungsplattform 2022
Im Jahr 2022 lag der Schwerpunkt der Vernetzungsplattform beim Thema "Siedlungsraum".
Flyer Vernetzungsplattform 2022 (PDF, 1,3 MB)
Es wurde fleissig referiert, diskutiert, kreiert und ausgetausch. Einen Einblick in die wichtigsten Erkenntnisse gibt die Zusammenfassung der durchgeführten Workshops:
Vernetzungsplattform 2022 - Zusammenfassung Workshops (PDF, 2 Seiten, 142 KB)
Der Anlass am 2. April 2022 in Bilder:
Vernetzungsplattform 2023
An der zweiten "Vernetzungsplattform 2030", am 10. März 2023 stand die Biodiversität in Firmenarealen und Immobilienkomplexen im Fokus. Zudem wurde erstmals der Aargauer Naturpreis verliehen.
In mehreren Workshops wurde anhand von Beispielen aus der Privatwirtschaft aufgezeigt und gemeinsam erarbeitet, wie die Artenvielfalt bereits vor der Haustüre auf Wohn- und Firmenarealen unterstützt und gefördert werden kann. Thematisiert wurde zudem, dass bauliche und pflegerische Massnahmen bei der Freiraumgestaltung neben der Förderung der Artenvielfalt auch gesellschaftliche und wirtschaftliche Chancen bieten. Dies gilt auch in Bezug auf die Folgen des Klimawandels – Stichworte Hitzeminderung und Wasserspeicherung.
- Programm Vernetzungsplattform 2023 (PDF, 2 Seiten, 2,2 MB)
- Artikel "dergartenbau" Ausgabe 6/2023 (PDF, 2 Seiten, 1,6 MB)
Der Anlass vom 10. März 2023 in Bilder
Vernetzungsplattform 2024
Quantitativ hochwertige Flächen sind Kernelemente für die Erhaltung der Biodiversität. Dazu gehören Wald, Landwirtschaft und Siedlungsraum – jedoch sind die zonenübergreifenden Flächen genau so interessant, wie auch der oft vergessene Siedlungsrand. Jener Ort, an dem viele Interessen aufeinanderprallen.
Die dritte Vernetzungsplattform am 31. Mai 2024 stand ganz im Zeichen der "Biodiversität und Vernetzung am Siedlungsrand". Am Anlass wurde die Thematik dem breiten Publikum, von Fachpersonen über Gemeindebehörden bis hin zu Privaten, nähergebracht. In Vorträgen wurde präsentiert, was bei einem Projekt beachtet werden muss und anhand von praktischen Beispielen erläutert. Der Nachmittag war von Workshops geprägt, in denen Projekleitende ihre angedachten bis hin zu realisierten Projekte vorstellen und mit den Teilnehmenden diskutieren konnten.