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Immobilienprojekte

Bildungszentrum Zofingen (BZZ)

Das Bildungszentrum Zofingen wurde für weitere 25 Jahre instandgesetzt.

Das Bildungszentrum Zofingen (BZZ) wurde in den Jahren 1975-1976 erstellt und benötigte seit längerer Zeit eine Gesamtsanierung. Mit der erweiterten Instandsetzung wurde das Areal energetisch optimiert, sowie mit neuer Haustechnik und mit weiteren Photovoltaikanlagen ausgestattet.

Steckbrief

Standort Zofingen
Besteller Departement Bildung, Kultur und Sport (BKS)
Nutzer Abteilung Berufsbildung Und Mittelschule
Generalplaner Batimo AG Architekten SIA, Zofingen
Bauzeit 2020–2024
Kosten Kreditkosten 22.255 Millionen Franken (Bewilligung 12. Mai 2022) zuzüglich Teuerung

Projektbeschrieb

Am 12. Mai 2020 hat der Grosse Rat die erweitere Instandsetzung des Bildungszentrums Zofingen (BZZ) beschlossen. Nach verschiedenen störungsbedingten Instandsetzungen benötigte das in den Jahren 1975–1976 erstellte BZZ seit längerer Zeit einer Gesamtsanierung.

Weitere Details

Mit der erweiterten Instandsetzung wurde das BZZ technisch für eine weitere Nutzung mit einem Zeithorizont von 25 Jahren in Stand gesetzt. Energetisch konnte der Systemnachweis nach SIA 380/1 (Energiegesetzgebung) erfüllt werden.

Der Schulbaukomplex des Bildungszentrums Zofingen (BZZ) besteht aus mehreren Baukörpern, wird von verschiedenen Schulen genutzt und durch die beiden Trägerschaften Kanton Aargau und Stadt Zofingen bewirtschaftet und finanziert. Insgesamt besteht das BZZ aus neun Baukörpern (inklusive der neu erstellten Primarschule BZZ). Der Kanton Aargau betreibt im BZZ die Kantonsschule Zofingen (KSZO).

Nach verschiedenen störungsbedingten Instandsetzungen benötigte das in den Jahren 1975–1976 erstellte BZZ seit längerer Zeit eine Gesamtsanierung. Bereits im Jahr 2009 erfolgte diesbezüglich ein Planungswettbewerb. Die damals resultierenden hohen Kosten führten zu einer grundsätzlichen Überprüfung der Sanierungsstrategie.

Im Rahmen der erweiterten Instandsetzung wurden die Gebäude energetisch optimiert sowie die Gebäudetechnik erneuert. Diese war in Teilen noch aus der Erstellungszeit und erfüllte die heutigen Anforderungen nicht mehr. Mit diesen Massnahmen konnte eine massive Senkung des Energieverbrauches erreicht werden.

Weitere Massnahmen betrafen den sommerlichen Wärmeschutz, die Schadstoffsanierung sowie die Erhöhung der Erbebensicherheit.

Auf den Dächern der Gebäude Naturwissenschaften und Mittelschule wurden Photovoltaikanlagen mit einer Gesamtleistung von 315 kWp installiert: Der gewonnene Strom wird auf dem Areal zum Betrieb der Gebäude benutzt. Überschüssig produzierter Strom wird in einem SecondLife-Batteriespeicher aufgenommen.

Nachhaltigkeit

Durch die realisierten Massnahmen wrude die bestehende Bausubstanz für weitere 25 Jahre technisch instandgesetzt.

Die Umsetzung der Photovoltaikanlagen ermöglich eine nachhaltige Stromproduktion und eine Senkung der Betriebskosten.

Nach Abschluss der baulichen Massnahmen und Rückbau des Containerprovisoriums wurde bei der Instandsetzung der Umgebung auf eine Erhöhung der Biodiversität gedacht.