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Praxisbeispiele Nachhaltigkeit

Open Farming Hackdays

An den Open Farming Hackdays werden kreative Ideen und Prototypen entwickelt, um die vom Bund angestrebte ökologische Intensivierung der Landwirtschaft zu unterstützen und verschiedene Herausforderungen in diesem Sektor anzugehen. Die Produzentinnen und Produzenten sollen in Zukunft datenbasierte Applikationen und Tools erhalten, mit denen sie effizienter und nachhaltiger wirtschaften können.

Logo der Open Farming Hackdays.

Worum geht es?

Die Landwirtschaft ist im Umbruch und steht vor grossen Herausforderungen. Einerseits sind die Anforderungen an die Produktqualität, den Ressourceneinsatz und an den Umweltschutz massiv gestiegen. Dies bei sinkenden Produktpreisen. Andererseits finden immer wieder neue Schädlinge und Krankheiten den Weg in die Schweiz, welche den Einsatz von Pflanzenschutzmittel erfordern und dadurch hohe Kosten verursachen. Zudem fordert der Klimawandel ein Umdenken in der Landbewirtschaftung.

Die Digitalisierung verspricht viele Lösungsansätze und Innovationen, um beispielsweise Pflanzenschutzmittel gezielter einzusetzen. Doch auch weitere Themenschwerpunkte drängen sich auf, wie beispielsweise der Kampf gegen steigende Produktionskosten, besseres Kostenbewusstsein, Marketing im Zeitalter von Social Media sowie die Nutzung der Blockchain-Technologie.

An den jährlich durchgeführten, zweitägigen Aargauer Open Farming Hackdays werden anhand offener Landwirtschaftsdaten (Open Farming Data) kreative Ideen und Prototypen entwickelt, um die vom Bund angestrebte ökologische Intensivierung der Landwirtschaft zu unterstützen. Im März 2025 fanden die Open Farming Hackdays bereits zum fünften Mal statt. Die Produzentinnen und Produzenten sollen in Zukunft datenbasierte Applikationen und Tools erhalten, mit denen sie effizienter und nachhaltiger wirtschaften können.

Fakten zum Projekt

Beitrag zur Agenda 2030 Das Projekt trägt zu folgenden SDGs (Nachhaltigkeitsziele) der UNO Agenda 2030 bei:

  • 2.4: Der Anteil der Landwirtschaftsbetriebe, die eine umwelt- und tierfreundliche landwirtschaftliche Produktion fördern, wächst im Vergleich zu 2020 um einen Drittel.
  • 4.7: Die Bildung für nachhaltige Entwicklung fördern.
  • 6.3: Wasserqualität verbessern durch [...] eine Reduzierung des Einsatzes von Pflanzenschutzmitteln.
  • 8.1: Nachhaltiges Wachstum der Wirtschaft fördern durch eine Erhöhung der Arbeitsproduktivität, Stärkung der Widerstandsfähigkeit und Wachstum der Ressourcenproduktivität.
  • 9.5: Ein hohes Niveau in Bildung, Forschung und Innovation
    beibehalten.
  • 12.2 (a): Übernutzung der natürlichen Ressourcen vermeiden und ökologische Auswirkungen des Konsums und der Produktion deutlich senken.
  • 13.3: Wissen über Klimaschutz und -anpassung sowie Handlungskompetenz stärken.
  • 15.8: Invasive gebietsfremde Arten in Ökosystemen an Land und in Gewässern bekämpfen.
  • 17.16: Nachhaltige Entwicklung partnerschaftlich umsetzen.
Zuständige Abteilung Landwirtschaft Aargau
Trägerschaft Landwirtschaftliches Zentrum Liebegg
Hightech Zentrum Aargau
Opendata.ch
Future Food Farming
Weitere Informationen Open Farming Hackdays
info@openfarminghackdays.ch
Anmeldung (kostenlos)

Die Open Farming Hackdays tragen zur Agenda 2030 bei:

SDG 2: Kein Hunger

Ziel: Den Hunger beenden, Ernährungssicherheit und eine bessere Ernährung erreichen und eine nachhaltige Landwirtschaft fördern.

SDG 9

Ziel: Eine widerstandsfähige Infrastruktur aufbauen, breitenwirksame und nachhaltige Industrialisierung fördern und Innovationen unterstützen .

SDG 13: Klimaschutz

Ziel: Umgehend Massnahmen zur Bekämpfung des Klimawandels und seiner Auswirkungen ergreifen.

SDG 15: Leben an Land

Ziel: Landökosysteme schützen, wiederherstellen und ihre nachhaltige Nutzung fördern, Wälder nachhaltig bewirtschaften, Wüstenbildung bekämpfen.

SDG 17: Partnerschaften zur Erreichung der Ziele

Ziel: Umsetzungsmittel stärken und die globale Partnerschaft für nachhaltige Entwicklung mit neuem Leben füllen