Hochwasserschutzprojekte
Durch den Kanton Aargau fliessen auf einer Länge von rund 3'000 Kilometern Bäche und Flüsse. Schwellen diese Gewässer an, können hohe Schäden entstehen. Der Schutz vor Hochwasser ist eine Daueraufgabe für den Kanton Aargau.
Worum geht es?
Der Kanton Aargau ist ein Wasserkanton. Zwei Drittel der Wassermassen der Schweiz fliessen durch das Kantonsgebiet. Gewitterfronten, langanhaltende Starkniederschläge - oftmals kombiniert mit der Schneeschmelze - lassen diese immer wieder stark anschwellen. Dabei können hohe Schäden entstehen. Um das Gefahren- und Schadenspotential möglichst gering zu halten ist es entscheidend, dass die Gefahr erkannt und richtig beurteilt wird. Der Kanton Aargau ergreift vorbeugende Massnahmen und setzt besonders in Siedlungsgebieten auch auf Schadensverminderung, wobei wasserbauliche Massnahmen am Gewässer mit Überflutungsräumen kombiniert werden.
Beispielsweise werden im Projekt "Hochwasserschutz Wigger" in Zofingen und Strengelbach die Siedlungsgebiete sowie Industrie besser vor Hochwasser geschützt. Dies geschieht mittels einer Erhöhung der Uferlinien, einer abschnittsweisen Aufweitung des Gewässers und einer Sohlenabsenkung. An Stellen, wo es die örtlichen Gegebenheiten zulassen, werden die Uferbefestigungen entfernt und durch naturnah gestaltete Gewässerabschnitte ersetzt.
Fakten zum Projekt
| Beitrag zur Agenda 2030 | Das Projekt trägt zu folgenden SDGs (Nachhaltigkeitsziele) der UNO Agenda 2030 bei:
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| Zuständige Abteilung | Abteilung Landschaft und Gewässer |
| Weitere Informationen | Projekthomepage Abteilung Landschaft und Gewässer Übersichtskarte Hochwasserschutzprojekte im Kanton Aargau, Stand 2024 (JPG, 3,2 MB) Verhaltensempfehlungen Hochwasser |