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Gewinner

Was krabbelt, was gedeiht, was versteckt sich da? Eine partizipative Erforschung der Biodiversität eines Schulareales

Heilpädagogische Schule Wettingen

Vier Kinder stehen nebeneinander vor einem Gebäude mit brauner Fassade und Fenstern. Alle halten Masken vor ihre Gesichter.
© Heilpädagogische Schule Wettingen
Ein Flur mit Holzwänden, an denen Zeichnungen und Poster hängen. Drei Personen sitzen auf dem Boden vor Regalen mit Büchern und Kästen. Links sind Pflanzen sichtbar.
© Heilpädagogische Schule Wettingen
Vier Personen sitzen auf einer Holzbank und halten Comics mit Garfield-Motiven vor ihre Gesichter. Im Hintergrund sind Glasfenster und Backsteinmauern sichtbar.
© Heilpädagogische Schule Wettingen

Von Sommer 2023 bis Anfang 2026 realisiert die Heilpädagogische Schule Wettingen ein partizipatives Biodiversitätsprojekt zur Neugestaltung ihrer Pausenplätze. Aus ersten Interventionen im Textilen und Technischen Gestalten (TTG) unter der Leitung der Lehrperson und Künstlerin Seraina Keller entwickelte sich ein schulweites Vorhaben. Punktuell wurden Fachpersonen aus Vermittlung, Kuration sowie Natur- und Umweltbildung des Naturama Aargau beigezogen. Im Zentrum stand die Frage, welche Lebewesen und Lebensräume neben den Menschen auf dem Pausenplatz vorkommen. Eine Bestandsaufnahme führte zu Beobachtungen über einen Jahreskreis, die in konkrete Massnahmen übertragen wurden. Im Rahmen des Projekts wurden gestalterische und schauspielerische Interventionen im Aussenraum, sensorische Stationen sowie Formate, die mit Körper und Wahrnehmung arbeiten, realisiert. Es entstanden beispielsweise Schaukelmöglichkeiten, Lebensraumangebote für Flora und Fauna und neue Spieloptionen. Nachhaltig bleiben 20 Umweltskisten mit klassenübergreifenden Modulen sowie eine Ausstellung mit Expeditionsausrüstung zum spielerischen, sinnlichen Erkunden der Umgebung.

Projektleitung

  • Seraina Keller Künstlerin, Illustratorin und Vermittlerin von Gestaltung und Kunst

Laudatio der Jury

Beim Projekt konnten die Schülerinnen und Schüler ihren Pausenplatz aus ihren eigenen Bedürfnissen heraus künstlerisch erforschen und gestalten. Mit Bewegung, Spiel und Theater wurde der Pausenplatz zum Leben erweckt und mit dabei mit allen Sinnen entdecken, was auf einem Pausenplatz alles so krabbelt und lebt.

Ina Keilwerth, Wissenschaftliche Mitarbeiterin, Sektion Mittelschule, Abteilung Berufsbildung und Mittelschule