Zusammenarbeit Aargau-Zürich funktioniert
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Erste Arbeitssitzung der Plattform Aargau-Zürich in Baden
Die Baudirektoren der Kantone Aargau und Zürich, die Präsidenten der Regionalplanungsverbände und die Vertreter der kantonalen Fachstellen trafen sich zur ersten Arbeitssitzung im Rahmen der Plattform AG-ZH. Das Projekt einer gemeinsamen Internet-Homepage für das Limmattal stiess auf ein positives Echo.
Regierungsrat Thomas Pfisterer (AG, Vorsitz) und Regierungsrat Hans Hofmann (ZH) leiteten die Plattform Aargau-Zürich in Baden. Die Anwesenden informierten sich über den Stand von Planungen und Projekten, die grenzüberschreitend wirken und abzustimmen sind.
Der Aargau stellte den Entwurf eines Inventares der bestehenden Kontakte vor. Die Zusammenstellung zeigte eindrücklich, wie bereits heute über die Grenze gearbeitet wird: gemeinsamer Schiessplatz, grenzüberschreitender Verwaltungsrat der Bremgarten-Dietikon-Bahn, gemeinsame Logistik für den Hauskehricht oder das Betreiben einer regionalen ARA im Surbtal, um nur ein paar Stichworte anzuführen. Der Entwurf wird nun bis zur nächsten Plattform-Sitzung im Herbst 1998 bereinigt und allen Interessierten abgegeben.
Die beiden Kantone orientierten über den Stand der verschiedenen hängigen Verkehrsanlagen und -pläne (Auswirkungen Baregg-Tunnel, neue Kostenverteiler im öffentlichen Verkehr, Verkehrsmanagment A1). Die kantonalen Fachstellen wurden beauftragt, die Auswirkungen dieser Planungen grenzüberschreitend zu analysieren und Schlussfolgerungen zu ziehen.
Ein weiteres Thema war die Verbesserung des Umgebungsschutzes für Kaiserstuhl. Eine Vereinbarung zwischen den beiden Baudirektionen soll dem Ortsbild von nationaler Bedeutung grenzüberschreitend besser Rechnung tragen. Damit könnte auch der Genehmigungsvorbehalt des Bundesrates zum Zürcher Richtplan aufgehoben werden.
Für das Limmattal soll eine gemeinsame Planung initiiert werden. Neben einem klassischen Planungsansatz soll auch der virtuelle Raum des Internet genutzt werden, da dieser Inbegriff der offenen Zusammenarbeit und Vernetzung ist. Eine gemeinsame Homepage könnte als Forum zur gegenseitigen Information die-nen und allen "Limmattalerinnen und Limmattalern eine "auch virtuelle " Heimbasis anbieten.
Eine weitere Veranstaltung ist für den Herbst 1998 vorgesehen.