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Zukunft des Direktionsbereiches Gesundheit :
Grundsätzliche Lagebeurteilung

Rasch wandelnde Rahmenbedingungen, wachsender Konkurrenzdruck und rückläufige Studierendenzahlen veranlassen den Fachhochschulrat, eine grundsätzliche Lagebeurteilung durchzuführen.

Der Fachhochschulrat hat sich an seiner Sitzung vom 19. Juni mit der Situation und der Zukunft des Direktionsbereiches Gesundheit befasst und folgende Feststellungen gemacht:Grund- und Weiterbildungsangebote im wirtschaftlich bedeutsamen Gesundheitsbereich können auch in Zukunft wichtige Elemente des Bildungsangebotes der Fachhochschule Aargau bilden. Sie ergänzen sich - insbesondere mit Angeboten des Direktionsbereiches Soziale Arbeit.

Verändertes Umfeld

Die Rahmenbedingungen für eine erfolgreiche Positionierung von Aus- und Weiterbildungsangeboten im Gesundheitsbereich haben sich in jüngster Zeit erheblich verändert. Eine der Ursachen dafür liegt darin, dass sich im Gesundheitsbereich die Ausbildungskonzeption generell und gesamtschweizerisch im Umbruch befindet. Zudem drängen vermehrt universitäre Institutionen mit attraktiven Bildungsangeboten auf den Markt. Dies hat zur Folge, dass die vom Direktionsbereich Gesundheit angesprochene Zielgruppe unter veränderten Konjunkturbedingungen mit vielfältigen Aus- und Weiterbildungsangeboten konkurrenziert wird. Die Veränderungen im Umfeld drücken sich vor allem in einem sektoriellen Rückgang der Zahl der Studierenden aus.

Lagebeurteilung und Neuausrichtung

Der Fachhochschulrat hat angesichts dieser Situation beschlossen, eine gründliche Lagebeurteilung vorzunehmen und eine allfällige Neuausrichtung unter Einbezug der Betroffenen und möglichen Partnerinnen und Partner vorzunehmen. Diese Lagebeurteilung ist bis Ende Januar 2001 abzuschliessen. Die Entwicklungsarbeit wird unter Einbezug der Dozierenden vorgenommen. Die laufenden Studiengänge werden ordnungsgemäss bis zum Diplom weitergeführt.

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