Zögerliche Besserung der Arbeitsmarktlage
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Mehr Anmeldungen bei den RAV, mehr Langzeitarbeitslose
Im Juni 2004 ist die Arbeitslosenzahl im Aar-gau um 171 auf 9'907 Betroffene gesunken. Das sind 3,2 Prozent der Erwerbstätigenzahl. Leicht angestiegen ist die Zahl der Langzeit-arbeitslosen und jene der Neuanmeldungen bei den regionalen Arbeitsvermittlungszen-tren.
Bei den sechs aargauischen regionalen Arbeitsver-mittlungszentren (RAV) waren Ende Juni 2004 14'742 Stellensuchende gemeldet, von denen 9'907 stati-stisch als Arbeitslose galten. Dies sind 84 Stellen-suchende und 171 Arbeitslose weniger als Ende Mai 2004. Die Stellensuchendenquote sank von 4,84 auf 4,81 Prozent, die Arbeitslosenquote von 3,29 auf 3,23 Prozent. Ende Juni 2004 war der Bezirk Baden mit 3,80 Prozent am stärksten und der Bezirk Muri mit 2,49 Prozent am wenigsten von Arbeitslosigkeit be-troffen. Die gesamtschweizerische Arbeitslosen-quote betrug 3,65 Prozent.
Die Zahl der seit mehr als einem Jahr arbeitslosen "Langzeitarbeitslosen" ist im Juni 2004 um 47 auf 1'757 Personen gestiegen, d.h. auf 17,7 Prozent der Gesamtarbeitslosenzahl. Ebenfalls angestiegen ist die Zahl der Arbeitslosen, die sich bei einem RAV neu zur Arbeitsvermittlung angemeldet haben; im Juni waren es 1'709 Personen - 53 mehr als im Mai. Diese dem sinkenden Trend entgegenlau-fenden Veränderungen dürften zwar befristet sein. Sie deuten aber an, dass sich die Arbeitsmarkt-lage in den kommenden Monaten nur zögerlich verbessern dürfte und vorübergehend wieder stei-gende Arbeitslosenzahlen nicht auszuschliessen sind.
Bei der öffentlichen Arbeitslosenkasse Aargau sind im Juni 2004 116 Versicherte ausgesteuert worden, 19 mehr als im Mai 2004.