Zivilschutz trotzte Hochwasser
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Bilanz des Nothilfeeinsatzes
Der Wärmeeinbruch nach den Riesenschneefällen und der starke Dauerregen brachten weiten Teilen des Aargaus am Wochenende gewaltige Hochwasser. Zusammen mit den unzähligen Feuerwehrleuten standen zwischen dem 20. und 23. Februar auch rund 350 Aargauer Zivilschützer im Nothilfeeinsatz.
Vor allem im Fricktal war der Zivilschutz gefordert, aber auch im Reuss- und im Wynental wurden dringende Arbeiten geleistet. Denn Schneeschmelze und Regen liessen die Flüsse rasch ansteigen. Bei Rheinfelden floss fünfmal mehr Wasser als üblich Richtung Basel. Der Möhlinbach erreichte einen Pegelstand, wie seit Jahrzehnten nicht mehr. Da waren Sandsäcke gefragt. Allein in Rheinfelden wurden 4000 Stück benötigt. Pro Stunde füllte der Zivilschutz in Möhlin 500 Sandsäcke ab, um zu verhindern, dass der Rhein über die Ufer trat und in die Altstadt floss.
Auch in Zuzgen und Hellikon wurden durch den Zivilschutz Bachverbauungen erstellt und der Kampf gegen das Wasser erfolgreich aufgenommen. In Möriken-Wildegg war einmal mehr die Schulanlage "Hellmatt" vom Hochwasser betroffen. Die Zivilschützer konnten einen grossen Teil des Materials retten. Am Rohrdorfer Berg übernahmen sie Aufräumarbeiten. Im Fricktal wird der Zivilschutz wieder zum Einsatz kommen, um die Aufräumarbeiten an die Hand zu nehmen.