Welcher Lohn ist orts- und berufsüblich?
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Mindestlohnbroschüre - Ausgabe 2006
Die achte Auflage der Erhebung der orts- und berufsüblichen Mindestlöhne ist erhältlich (Ausgabe 2006: Stand 1. Dezember 2005). Das vom Amt für Wirtschaft und Arbeit herausgegebene Werk ist in seiner Vollständigkeit einmalig in der Schweiz.
Die vollständig überarbeitete Erhebung der berufs- und ortsüblichen Entlöhnung deckt nahezu alle Berufe in der Schweiz ab. Sofern die Löhne einem Gesamtarbeitsvertrag entstammen, gelten sie unter Berücksichtigung der regionalen Lohnunterschiede gesamtschweizerisch. Dies trifft insbesondere zu für die statistisch ermittelten Salärangaben schweizerischer Berufs- und Arbeitgeberverbände. Sie machen die Mehrzahl der in der Publikation enthaltenen Angaben aus.
Arbeitgeber, Stellen- und Personalvermittler bedienen sich bereits seit geraumer Zeit dieser schweizweit einmaligen Publikation. Auch Arbeitslosenkassen, Gerichte, Sozialversicherungen, Gewerkschaften und die mit dem Vollzug der flankierenden Massnahmen zur Personenfreizügigkeit betrauten Behörden gebrauchen die Mindestlohnbroschüre.
Die Frage nach der Orts- und Berufsüblichkeit von Löhnen ist für Unternehmen und Amtsstellen gleichermassen von Bedeutung. Dies gilt im Besonderen für Betriebe, die seit Einführung der Personenfreizügigkeit Aufträge durch Arbeitnehmer aus EU/EFTA-Ländern in der Schweiz ausführen lassen.
Informationen zur Berechnung der Löhne, zur jährlichen Teuerung und zu den gesetzlichen Grundlagen, ein detailliertes Adressverzeichnis der Berufs- und Gewerbeverbände sowie ein Vergleich der in 29 europäischen Staaten geltenden Sozialabzüge runden das Werk ab.