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Weiterer Rückgang der Stellensuchendenzahl :
Arbeitslosenstatistik Dezember 1998

Die Zahl der bei den RAV gemeldeten Stellensuchenden ist im Dezember 1998 um 0,7 Prozent gesunken. Der Bezirk Baden weist mit einer Stellensuchendenquote von 5,1 Prozent die höchste, der Bezirk Muri mit 3,0 Prozent die niedrigste Arbeitslosigkeit auf.

Von Ende November bis Ende Dezember 1998 nahm die Zahl der bei den aargauischen regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschrie-benen Stellensuchenden um 82 auf 12?081 Personen ab. Gegenüber Ende Dezember 1997 ist die Stellensuchendenzahl um 2?495 Personen oder 17,1 Prozent zurückgegangen.

Von den 12?081 Stellensuchenden gelten 58,9 Prozent oder 7?117 Personen im Sinne der Arbeitsmarktstatistik als arbeitslos. Diese Zahl liegt um 202 Personen oder 2,9 Prozent über der Arbeitslosenzahl von November 1998. Mit 2,6 Prozent lag die Arbeitslosenquote Ende Dezember 1998 deutlich unter der gesamtschweizerischen von 3,4 Prozent. Sowohl die aargauische als auch die gesamtschweizerische Arbeitslosenquote ist gegenüber November 1998 um 0,1 Prozentpunkt gestiegen. Der Anstieg der Arbeitslosenzahl ist vor allem darauf zurückzuführen, dass aus vorwiegend saisonalen Gründen 6,6 Prozent weniger Stellensuchende einem Zwischenverdienst nachgehen konnten.

Das Angebot an offenen Stellen, die von Arbeitgebern im Kanton Aargau den RAV gemeldet worden waren, war mit 846 offenen Stellen Ende 1998 um 309 Stellen oder 26,8 Prozent kleiner als Ende November. Im Vergleich zu Ende 1997 war es hingegen um 281 Stellen oder 49,7 Prozent grösser.

Im Dezember 1998 wurden 80 arbeitslose Personen, 39 Frauen und 41 Männer, aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert. Das sind dreizehn Aussteuerungen weniger als im November. Im Dezember 1997 waren 100 Personen ausgesteuert worden.

46 Unternehmen meldeten im Dezember 1998 beim KIGA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an. Die Zahl der Voranmeldungen nahm gegenüber November 1998 um neun Meldungen zu. Im Vergleich zum Dezember 1997 war sie hingegen um 51 Meldungen kleiner.

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