Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit
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Lage und Entwicklung des aargauischen Arbeitsmarktes Ende März 1998
Von Ende Februar auf Ende März 1998 ging die Zahl der bei den aargauischen regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) zur Arbeitsvermittlung eingeschriebenen Stellensuchenden um 283 Personen oder 2,0 Prozent zurück. Sie erreichte damit am Berichtsmonatsende den Stand von 14'202 Betroffenen.
Die erfreuliche Abnahme der Stellensuchendenzahl ist hauptsächlich der verbesserten Konjunkturlage zu verdanken. Entsprechend dem Rückgang der Stellensuchendenzahl sank die Stellensuchendenquote von 5,3 auf 5,2 Prozent.
Von den 14'202 registrierten Stellensuchenden gelten 9?680 Personen als arbeitslos im Sinne der Arbeitsmarktstatistik. Diese offizielle März-Arbeitslosenzahl ist um beachtliche 442 Personen oder 4,4 Prozent kleiner als die Februarzahl. Dank dieser markanten Abnahme ging die Arbeitslosenquote von 3,7 auf 3,5 Prozent zurück. Erstmals seit Ende Mai 1996 liegt die Zahl der registrierten Arbeitslosen wiederum unter 10?000.
4'522 der Ende März beim KIGA registrierten Stellensuchenden gelten als nicht-arbeitslos. Von diesen übten 2'358 Personen oder 52,1 Prozent eine Zwischenverdiensttätigkeit von mindestens sechs Stunden pro Woche aus. 989 Personen oder 21,9 Prozent nahmen an von der Arbeitslosenversicherung finanzierten Beschäftigungsprogrammen teil. 307 Personen oder 6,8 Prozent besuchten, mehrheitlich vollzeitlich, von der Arbeitslosenversicherung finanzierte Weiterbildungs- oder Umschulungskurse.
Ende März 1998 war das Angebot an offenen Stellen, die von Arbeitgebern im Kanton Aargau den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) gemeldet worden waren, mit 879 offenen Stellen um elf Stellen kleiner als Ende Februar. Die RAV vermittelten im März 352 offene Stellen an stellensuchende Personen. 195 Männer und 157 Frauen fanden so eine neue feste Anstellung.
Von den Ende März 1998 erfassten 9?680 Arbeitslosen waren 4'368 Personen oder 45,1 Prozent maximal sechs Monate und 2'393 Personen oder 24,7 Prozent mindestens ein halbes, höchstens aber ein ganzes Jahr lang arbeitslos. 2?919 Personen oder 30,2 Prozent waren seit über einem Jahr als arbeitslos gemeldet. Die Langzeitarbeitslosenzahl nahm gegenüber Ende Februar um 106 Personen oder 3,5 Prozent ab. Die 9?680 Arbeitslosen waren am Berichtsmonatsende im Durchschnitt 293 Tage lang arbeitslos.
Die folgende Tabelle gliedert die 9?680 Ende März 1998 im Aargau als arbeitslos registrierten Personen nach Geschlecht und Bezirk auf und zeigt die Grösse der Arbeitslosenquote (ALQ) für die einzelnen Bezirke:
| Bezirke | Arbeitslose Männer | Arbeitslose Frauen | Arbeitslose Total | ALQ in % |
| Aarau | 677 | 537 | 1 214 | 3,6 |
| Baden | 1 262 | 1 052 | 2 314 | 3,7 |
| Bremgarten | 612 | 525 | 1 137 | 3,7 |
| Brugg | 415 | 337 | 752 | 3,4 |
| Kulm | 293 | 360 | 653 | 3,8 |
| Laufenburg | 141 | 139 | 280 | 2,5 |
| Lenzburg | 455 | 401 | 856 | 3,8 |
| Muri | 191 | 152 | 343 | 2,8 |
| Rheinfelden | 288 | 258 | 546 | 3,1 |
| Zofingen | 471 | 427 | 898 | 3,1 |
| Zurzach | 404 | 283 | 687 | 4,6 |
| Kanton Aargau | 5 209 | 4 471 | 9 680 | 3,5 |
Im März 1998 wurden insgesamt 114 arbeitslose Personen, nämlich 50 Frauen und 64 Männer, aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert. Das sind drei Aussteuerungen weniger als im Februar.
94 Unternehmen aus den verschiedensten Wirtschaftszweigen meldeten im März 1998 beim KIGA für im Aargau liegende Betriebe beabsichtigte Kurzarbeit an. Die Zahl der Voranmeldungen nahm gegenüber Februar um zwölf Meldungen ab.