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Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit :
Arbeitslosenquote von 1,3 Prozent

Die Zahl der Stellensuchenden und der Arbeitslosen hat im April 2001 dank guter Konjunktur- und Beschäftigungslage erneut abgenommen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen hat sich dagegen stabilisert. Nur noch vereinzelte Betriebe aus dem Baugewerbe meldeten Kurzarbeit an.

Von Ende März bis Ende April 2001 nahm die Zahl der bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden um 282 Personen oder 4,7 Prozent auf 5'718 Personen ab. Die Stellensuchendenquote sank von 2,2 auf 2,1 Prozent.

Von den 5'718 Stellensuchenden gelten 3'484 Personen oder 60,9 Prozent als arbeitslos. Davon sind 14,3 Prozent (13,5% im März) langzeitarbeitslos, d. h. seit mehr als einem Jahr arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen ist Ende April 2001 um 198 Personen oder 5,4 Prozent kleiner als Ende März. Die Arbeitslosenquote verharrte auf dem Niveau von 1,3 Prozent.

Die Bezirke Baden, Kulm, Rheinfelden und Zofingen sind mit Arbeitslosenquoten von je 1,4% am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen. Die Bezirke Aarau und Brugg liegen im kantonalen Durchschnitt von 1,3 Prozent; darunter befinden sich die Bezirke Bremgarten, Laufenburg und Lenzburg (je 1,2%), Zurzach (1,1%) sowie Muri (0,7%).

Das Angebot an offenen Stellen, die von Arbeitgebern im Kanton Aargau den RAV gemeldet worden waren, war mit 1'391 offenen Stellen Ende April 2001 um 168 Stellen kleiner als Ende März. Die RAV vermittelten im April 225 Stellen an stellensuchende Personen.

21 arbeitslose Personen, 9 Männer und 12 Frauen, wurden im April 2001 aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert. Gegenüber April 2000, als insgesamt 44 Aussteuerungen stattfanden, bedeutet dies eine Abnahme um mehr als die Hälfte.

14 Unternehmen, hauptsächlich aus dem Baugewerbe, meldeten im April 2001 beim AWA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an. Die Zahl der Kurzarbeitsanmeldungen nahm gegenüber März um fünf Meldungen ab.

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