Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit
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Arbeitslosenquote von 1,3 Prozent
Die Zahl der Stellensuchenden sowie der Arbeitslosen hat im März 2001 dank guter Konjunktur- und Beschäftigungslage erneut abgenommen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist deutlich zurückgegangen. Nur noch vereinzelte Betriebe aus dem Baugewerbe meldeten Kurzarbeit an.
Von Ende Februar bis Ende März 2001 nahm die Zahl der bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden um 295 Personen oder 4,7 Prozent auf genau 6'000 Personen ab. Die Stellensuchendenquote sank von 2,3 auf 2,2 Prozent.
Von den 6'000 Stellensuchenden gelten 3'682 Personen oder 61,4 Prozent als arbeitslos. Davon sind 13,5 Prozent (496 Betroffene) langzeitarbeitslos, d. h. seit mehr als einem Jahr arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen ist Ende März 2001 um 175 Personen oder 4,5 Prozent kleiner als Ende Februar. Die Arbeitslosenquote ging von 1,4 auf 1,3 Prozent zurück.
Die Bezirke Kulm und Zofingen sind mit Arbeitslosenquoten von je 1,6 Prozent noch am stärksten von Arbeitslosigkeit betroffen. Auch die Bezirke Aarau, Baden und Rheinfelden (je 1,4%) sind über dem kantonalen Durchschnitt von 1,3 Prozent; die Bezirke Bremgarten und Zurzach liegen mit je 1,3 Prozent im Mittel; darunter befinden sich die Bezirke Brugg und Lenzburg (je 1,2%), Laufenburg (1,1%) sowie Muri (0,7%).
Das Angebot an offenen Stellen, die von Arbeitgebern im Kanton Aargau den RAV gemeldet worden waren, war mit 1'559 offenen Stellen Ende März 2001 um 17 Stellen kleiner als Ende Februar. Die RAV vermittelten im März 352 Stellen an stellensuchende Personen.
26 arbeitslose Personen, 15 Männer und 11 Frauen, wurden im März 2001 aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert. Gegenüber März 2000, als insgesamt 45 Aussteuerungen stattfanden, bedeutet dies eine Abnahme um 42,2 Prozent.
19 Unternehmen, hauptsächlich aus dem Baugewerbe, meldeten im März 2001 beim KIGA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an. Die Zahl der Kurzarbeitsanmeldungen nahm gegenüber Februar um fünf Meldungen ab.