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Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit :
Arbeitslosenquote bei 1,4%

Die Stellensuchenden- und die Arbeitslosenzahlen haben im Kanton Aargau im Juni 2000 dank kräftigem Wirtschaftswachstum erneut abgenommen. Die Zahl der Langzeitarbeitslosen aber steigt, und die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit wird länger. Dies sind Anzeichen für eine kommende "Sockelarbeitslosigkeit".

Von Ende Mai bis Ende Juni 2000 nahm die Zahl der bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden um 184 Personen oder 2,5 Prozent auf 7'187 Personen ab. Dies ergibt eine Stellensuchendenquote von 2,6 Prozent.

Von den 7'187 Stellensuchenden gelten 3'907 Personen oder 54,4 Prozent als arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen war Ende Juni um 179 Personen oder 4,4 Prozent kleiner als Ende Mai. Die Arbeitslosenquote sank von 1,5 auf 1,4 Prozent.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen stieg von Ende Mai bis Ende Juni 2000 um 21 auf 720 Personen. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen am Gesamtbestand der Arbeitslosen machte Ende Juni 18,4 Prozent aus. Das sind 1,3 Prozent mehr als Ende Mai. Die Ende Juni 2000 als arbeitslos geltenden 3'907 Personen waren zu diesem Zeitpunkt im Durchschnitt 220 Tage lang ohne Stelle. Die durchschnittliche Dauer der individuellen Arbeitslosigkeit hat sich gegenüber Ende Mai um sieben Tage verlängert. Dies sind Indizien für eine sich ankündigende "Sockelarbeitslosigkeit".

Ende Juni 2000 waren bei den aargauischen RAV 1'718 offene Stellen gemeldet, 75 weniger als Ende Mai. Die RAV vermittelten im Juni 369 offene Stellen an stellensuchende Personen.

26 arbeitslose Personen, sechs Männer und zwanzig Frauen, wurden im Juni 2000 aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert. Das sind 15 Aussteuerungen weniger als im Mai.

Acht Unternehmen meldeten im Juni 2000 beim KIGA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an.

  • Staatskanzlei