Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit
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Arbeitslosenquote von 1,4 Prozent
Die Zahl der Stellensuchenden und der Arbeitslosen hat im Februar 2001 dank guter Konjunktur- und Beschäftigungslage erneut abgenommen. Auch die Zahl der Langzeitarbeitslosen ist deutlich zurückgegangen. Ein grösseres Angebot an offenen Stellen rundet das positive Erscheinungsbild des aargauischen Arbeitsmarkts ab.
Von Ende Januar bis Ende Februar 2001 nahm die Zahl der bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden um 146 Personen oder 2,3 Prozent auf 6'295 Personen ab. Die Stellensuchendenquote sank von 2,4 auf 2,3 Prozent.
Von den 6'295 Stellensuchenden gelten 3'857 Personen oder 61,3 Prozent als arbeitslos. Davon sind 13,6 Prozent (524 Betroffene) langzeitarbeitslos, d.h. seit mehr als einem Jahr arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen ist Ende Februar 2001 um 93 Personen oder 2,4 Prozent kleiner als Ende Januar. Die Arbeitslosenquote verharrte auf dem Niveau von 1,4 Prozent.
Die Bezirke Baden, Kulm und Zofingen sind mit Arbeitslosenquoten von je 1,6 Prozent noch am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen. Auch der Bezirk Rheinfelden (1,5%) ist über dem kantonalen Durchschnitt von 1,4 Prozent; die Bezirke Aarau, Brugg und Zurzach liegen mit je 1,4 Prozent im Mittel; darunter befinden sich die Bezirke Bremgarten, Laufenburg und Lenzburg (je 1,2%) sowie Muri (0,8%).
Das Angebot an offenen Stellen, die von Arbeitgebern im Kanton Aargau den RAV gemeldet worden waren, war mit 1'576 offenen Stellen Ende Februar 2001 um 148 Stellen grösser als Ende Januar. Die RAV vermittelten im Februar 311 Stellen an stellensuchende Personen.
35 arbeitslose Personen, 16 Männer und 19 Frauen, wurden im Februar 2001 aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert.
24 Unternehmen, hauptsächlich aus dem Baugewerbe, meldeten im Februar 2001 beim KIGA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an. Die Zahl der Kurzarbeitsanmeldungen nahm gegenüber Januar um zwei Meldungen ab.