Weiterer Rückgang der Arbeitslosigkeit
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Arbeitslosenquote von 1,2 Prozent
Die Zahl der Stellensuchenden und der Arbeitslosen hat im Mai 2001 aus konjunkturellen und saisonalen Gründen erneut abgenommen. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen hat sich auf dem tiefen Niveau von 14,5 Prozent stabilisiert. Vereinzelte Betriebe - überwiegend aus dem Baugewerbe - meldeten Kurzarbeit an.
Von Ende April bis Ende Mai 2001 nahm die Zahl der bei den regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden um 176 Personen oder 3,1 Prozent auf 5'542 Personen ab. Die Stellensuchendenquote sank von 2,1 auf 2,0 Prozent.
Von den 5'542 Stellensuchenden gelten 3'367 Personen oder 60,8 Prozent als arbeitslos. Davon sind 14,5 Prozent langzeitarbeitslos, d.h. seit mehr als einem Jahr arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen war Ende Mai 2001 um 117 Personen oder 3,4 Prozent kleiner als Ende April. Die Arbeitslosenquote ging von 1,3 auf 1,2 Prozent zurück.
Die Bezirke Kulm und Zofingen sind mit Arbeitslosenquoten von je 1,4 Prozent am stärksten von der Arbeitslosigkeit betroffen. Auch die Bezirke Aarau, Baden und Rheinfelden sind mit je 1,3 Prozent über dem kantonalen Durchschnitt von 1,2 Prozent. Die Bezirke Laufenburg und Lenzburg liegen mit je 1,2 Prozent im Mittel; darunter befinden sich die Bezirke Bremgarten, Brugg und Zurzach (je 1,1%) sowie Muri (0,8%).
Das Angebot an offenen Stellen, die von Arbeitgebern im Kanton Aargau den RAV gemeldet worden waren, war mit 1'469 offenen Stellen Ende Mai 2001 um 78 Stellen grösser als Ende April 2001. Die RAV vermittelten im Mai 247 Stellen an stellensuchende Personen.
19 arbeitslose Personen, 7 Männer und 12 Frauen, wurden im Mai 2001 aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert. Gegenüber Mai 2000, als insgesamt 41 Aussteuerungen stattfanden, bedeutet dies eine Abnahme um mehr als die Hälfte.
16 Unternehmen, hauptsächlich aus dem Baugewerbe, meldeten im Mai 2001 beim AWA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an.