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Weitere Zunahme der Arbeitslosigkeit :
Arbeitslosenquote im Kanton Aargau bei 3,6 Prozent

Im Aargau hat sich im Februar 2003 die Zunahme der Stellensuchenden- und der Arbeitslosenzahlen verlangsamt. Die Zahl der gemeldeten offenen Stellen hat wie bereits im Januar zugenommen. Die Arbeitslosigkeit dürfte sich in den kommenden Monaten auf hohem Niveau stabilisieren.

Von Ende Januar bis Ende Februar 2003 nahm die Zahl der bei den sechs aargauischen regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden um 231 Personen oder 1,8 Prozent auf 13'338 Personen zu. Die Stellensuchendenquote stieg von 4,8 auf 4,9 Prozent.

Von den 13'338 Stellensuchenden gelten 9'852 Personen oder 73,9 Prozent als arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen war Ende Februar 2003 um 170 Personen oder 1,8 Prozent grösser als Ende Januar 2003. Die Arbeitslosenquote stieg von 3,5 auf 3,6 Prozent.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, d.h. der Personen, die seit mehr als einem Jahr arbeitslos sind, nahm von Ende Januar bis Ende Februar 2003 um 73 auf 914 Personen zu. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen am Gesamtbestand der Arbeitslosen macht 9,3 Prozent aus.

3'486 der Ende Februar 2003 bei den RAV registrierten Stellensuchenden gelten als nicht-arbeitslos, weil sie an einer arbeitsmarktlichen Massnahme (Beschäftigungsprogramm, Kurs) teilnehmen, eine Zwischenverdiensttätigkeit von mindestens sechs Stunden pro Woche ausüben oder aus einem anderen Grund nicht sofort eine neue Stelle antreten können.

Das Angebot an offenen Stellen, die von Arbeitgebenden im Kanton Aargau den RAV gemeldet wurden, war mit 743 offenen Stellen Ende Februar 2003 um 133 Stellen grösser als Ende Januar. Die RAV vermittelten im Februar 328 Stellen an stellensuchende Personen, 171 an Frauen und 157 an Männer.

31 arbeitslose Personen (12 Frauen und 19 Männer) wurden im Februar 2003 aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert.

79 Unternehmen meldeten im Februar 2003 beim AWA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an.

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