Weitere Reorganisation im Baudepartement
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Schliessung des Strassenlabors und eines Werkhofs
Das Aargauer Baudepartement wird durch die Schliessung des Strassenlabors in Windisch und den Werkhof in Suhr weiter reorganisiert. Insgesamt werden dabei 9 Stellen abgebaut, mehrheitlich durch Pensionierungen. Die von Baudirektor Peter C. Beyeler seit seinem Amtsantritt eingeleiteten Massnahmen haben zur Reduktion von insgesamt über 30 Stellen oder rund 6 % der Gesamtstellenzahl des Departements geführt.
Der Kanton betreibt seit vielen Jahren das Strassenlabor in Windisch, in dem insbesondere die Qualität von Strassenbelägen geprüft wird. Im Rahmen des Ausbaus der Fachhochschule Windisch hätte nun ein neuer Standort gesucht werden müssen. Zudem standen einige Pensionierungen an, so dass Baudirektor Peter C. Beyeler entschied, das Strassenlabor zu schliessen. Die qualitätssichernden Aufgaben im Strassenbelagsbau werden spezialisierten Privatfirmen übertragen. Die Sektion Belags- und Geotechnik wird aufgehoben, die Interessen des Kantons werden künftig von einem Spezialisten der Abteilung Tiefbau wahrgenommen. Mit diesen Massnahmen werden fünf Stellen abgebaut, was teils im Rahmen von Pensionierungen geschieht. Weiteren betroffenen Mitarbeitenden wurden andere Aufgaben im Baudepartement angeboten.
Schliessung des Werkhofs Suhr
Der Kanton als Eigentümer von 2000 km Oberflächengewässer trägt die Verantwortung für die Qualität der Flüsse und Bäche, wozu auch der Unterhalt gehört. Ungenügender Unterhalt der Fliessstrecken erhöht dabei die Gefahr für Hochwasser. Der kantonale Gewässerunterhalt wird neu im Werkhof Rottenschwil konzentriert, der Werkhof Suhr der Abteilung Landschaft und Gewässer geschlossen. Zusätzlich werden Arbeiten vermehrt an private Firmen vergeben. Das führt zum Abbau von vier Stellen, was ebenfalls teils durch Pensionierungen erfolgt. Auch hier wurden andern betroffenen Mitarbeitenden neue Aufgaben im Baudepartement offeriert. Von den ehemals vier Werkhöfen für den Gewässerunterhalt verbleibt damit künftig noch einer.
Durch umfassende Reorganisationen der Abteilung Hochbauten, der Sektionen in der Rechtsabteilung, der Abteilung für Umwelt sowie durch die Zentralisierung des Rechnungswesens im Baudepartement erreichte Regierungsrat Peter C. Beyeler in seinem Departement weitere Effizienzsteigerungen. Parallel zu diesen Massnahmen wurden in den letzten drei Jahren insgesamt über 30 Stellen abgebaut, also rund 6% der Gesamtstellenzahl. Trotz diesen Reduktionen können die an alle Bereiche des Baudepartements gestellten hohen Anforderungen erfüllt werden, was für den Einsatzwillen und das Know-How der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter spricht.