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Weihnachtsgeschenk für das Limmattal :
Bundesrat genehmigt Autobahn-Halbanschluss Spreitenbach

Der Bundesrat hat das Generelle Projekt Halbanschluss Spreitenbach genehmigt. Für das Limmattal bedeutet die Realisierung dieses Halbanschlusses die langersehnte Entlastung der beiden Anschlüsse Neuenhof und Dietikon. Profitieren werden auch die vom Durchgangsverkehr geplagten Gemeinden Killwangen und Neuenhof.

In seiner letzten Sitzung vor der Weihnachtspause hat der Bundesrat eine für die Verkehrssituation im Ostaargau wichtige Entscheidung getroffen. Er hat das Generelle Projekt "Halbanschluss Spreitenbach" an die Nationalstrasse A1 genehmigt.

Der neue Halbanschluss wird eine Ausfahrt aus Richtung Bern/Baden und eine Einfahrt in Richtung Bern/Baden umfassen. Er nutzt dabei die bestehende Strassenüberführung "Härdli" der Furttalstrasse über die Nationalstrasse A1 und den Rangierbahnhof Limmattal. Die Furttalstrasse soll entsprechend ausgebaut und über zwei Kreisel an die Industriestrasse und die Kantonsstrasse angeschlossen werden.

Baudirektor Peter C. Beyeler ist hocherfreut über diesen Entscheid. "Unsere mehrfachen Interventionen beim ASTRA haben sich gelohnt. Mit dem Bau des Halbanschlusses Spreitenbach werden die heutigen Anschlüsse Neuenhof und Dietikon und damit vor allem die vom Durchgangsverkehr geplagten Ortschaften Neuenhof und Killwangen stark entlastet. Mit der Dosierung des Verkehrs in den Ortsdurchfahrten und einer konsequenten Busbevorzugung kann später bei Bedarf zusätzlich steuernd eingegriffen werden."

Von den Gesamtkosten von rund CHF 28 Millionen übernimmt der Bund ca. CHF 18,5 Millionen. Die restlichen CHF 9,5 Millionen haben der Kanton und die Region zu tragen.

Nachdem der Bundesrat für das Projekt nun grünes Licht gegeben hat, wird im Februar 2005 als nächster Schritt das Ausführungsprojekt an das UVEK zur Genehmigung eingereicht, so dass voraussichtlich noch vor den Sommerferien die öffentlichen Auflage erfolgen kann. Ab Ende 2005 soll mit den Submissionsvorbereitungen begonnen werden, um wie geplant ab Mitte 2006 die mit der Gesamterneuerung der A1 koordinierten Bauarbeiten zu starten. Der Halbanschluss könnte somit Ende 2007 dem Verkehr übergeben werden.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt