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Von Betten und Patienten :
Zahlen aus dem aargauischen Gesundheitswesen

Gegen 60'000 Patientinnen und Patienten haben sich im vergangenen Jahr in einer der öffentlichen aargauischen Kliniken oder Krankenheime stationär behandeln lassen. Sie wurden von rund 7'400 Mitarbeitenden betreut. Dies geht aus der neusten Zusammenstellung des aargauischen Gesundheitsdepartementes hervor.

Das Gesundheitswesen des Kantons Aargau stellt einen gewichtigen volkswirtschaftlichen Faktor dar. So kamen die 9 öffentlichen Akutspitäler, die 12 Krankenheime sowie die Psychiatrischen Dienste und die Spezialkliniken (Barmelweid, Hasel, Effingerhort) zusammen auf einen Umsatz von 728 Millionen Franken. An das nichtgedeckte Betriebsergebnis von 203 Millionen Franken leistete der Kanton Aargau einen Beitrag von knapp 159 Millionen Franken, 12 Millionen Franken mehr als im Vorjahr. Insgesamt fliessen 17 Prozent der Staatsausgaben in das Gesundheitswesen. Dies sind nur ein paar Zahlen aus der eben erschienenen Broschüre "Zahlen aus dem aargauischen Gesundheitswesen 1999".

Das Gesundheitswesen ist ein bedeutender Arbeitgeber im Kanton. So teilten sich im vergangenen Jahr 7'422 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter auf die insgesamt 5'127 Stellen in den öffentlichen aargauischen Spitälern und Krankenheimen. Neben den 59'839 stationär behandelten Patienten betreute das Klinikpersonal zusätzlich154'558 Patientinnen und Patienten im ambulanten Bereich.

Weiter geht aus den Zahlen hervor, dass die Aufenthaltsdauer 1999 in den Akutspitälern erneut gesunken ist, nämlich auf durchschnittlich 8.72 Tage. 1995 hatte sie noch bei 9.92 Tagen gelegen. Für Gesundheitsdirektor Ernst Hasler deuten diese Zahlen auf eine wirtschaftlichere Behandlung in den Spitälern hin. Daneben zeigt sich auch die Tendenz, Patienten vermehrt ambulant zu behandeln.

Ebenfalls erneut gesunken ist die Anzahl Akutbetten pro 1'000 Einwohner. Lag sie 1996 noch bei 3,31, so sank sie 1999 auf 2,79 Betten pro 1'000 Einwohner. Damit hat der Kanton Aargau einer der tiefsten Akutbettenrate der Schweiz. Der Grund für die erneut gesunke Zahl liegt in einem weiteren Rückgang der Bettenenzahl trotz wachsender Bevölkerung. Derzeit stehen im Kanton Aargau insgesamt 1'520 Betten in den Akutspitälern bereit. Demgegenüber nehmen die Pflegebetten in Alters- und Pflegheimen nach wie vor zu, bedingt durch die zunehmende Überalterung der Bevölkerung.

Der Broschüre "Zahlen aus den aargauischen Gesundheitswesen 1999" kann (solange Vorrat) bezogen werden bei: Gesundheitsdepartement, Spitalabteilung, Tel. 062 835 29 30.

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