Verkehrsbehinderungen beim Schlossbergtunnel
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Bauarbeiten für drei verschiedene Vorhaben
Die Kantonsstrasse 117 in Baden wird ab Juni für maximal ein Jahr zur Baustelle. Durch Vermietung der Baustelle an die beauftragte Unternehmung werden die Bauarbeiten beschleunigt und die Dauer der Verkehrsbehinderungen wird verkürzt.
Zwischen dem Nordportal des Schlossbergtunnels und der Personenunterführung Gstühl (Bruggerstrasse) in Baden werden ab Juni 1999 bis Mai 2000 verschiedene Bautätigkeiten stattfinden. Für die Busrampe der Neuen Busachse West (Verbindung zum SBB-Bahnhof) ist der Anschluss an die Kantonsstrasse zu erstellen, bei der Gstühlgarage erfolgt ein Teilabbruch und die Fahrbahnplatte der Kantonsstrasse wird instandgesetzt. Die Bauarbeiten werden koordiniert. Trotzdem sind auf der meistbefahrenen Kantonsstrasse im Aargau Verkehrsbehinderungen nicht zu verhindern.
Um die Dauer der Bautätigkeit auf das mögliche Mindestmass zu beschränken, wird erstmals im Kanton Aargau von der "Vermietung der Strasse" Gebrauch gemacht. Die beauftragte Arbeitsgemeinschaft, bestehend aus den Unternehmungen Locher AG/Walo Bertschinger AG/Bürgler AG, muss für jeden Tag mit Verkehrsbehinderungen eine Miete bezahlen. Die Tageskosten sind abhängig vom jeweiligen Mass der Behinderung für Fussgänger, Radfahrer und den motorisierten Verkehr. Die Unternehmer werden deshalb die Arbeiten beschleunigen, wo immer dies möglich sein wird.
In einer ersten, mindestens drei Monate dauernden Etappe erfolgt die Instandsetzung der Fahrbahnplatte auf der Westseite, dazu wird der Verkehr auf die Ostseite der Kantonsstrasse (Bahnhofseite) eingeengt. Voraussichtlich im September, wenn der Verkehr auf die instandgesetzte Westseite verlegt sein wird, beginnen die Abbrucharbeiten an der Gstühlgarage sowie die Anschlussarbeiten an die Kantonsstrasse für die Busrampe. Ab Frühjahr 2000 können anschliessend die Instandsetzungsarbeiten für die Fahrbahnplatte auf der Ostseite ausgeführt werden. Bis zum Fahrplanwechsel im Mai 2000 müssen die Arbeiten fertig sein, sodass die öffentlichen Busse ab der Bruggerstrasse direkt zum Bahnhof fahren können.
Das Baudepartement sowie alle am Bau Beteiligten bitten die Bevölkerung um Nachsicht und Verständnis für die unvermeidlichen Unannehmlichkeiten.