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Verbesserung der Lebensqualität :
Eröffnung der Kernumfahrung Lenzburg

In Anwesenheit von Regierungsrat Peter C. Beyeler, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt des Kantons Aargau (BVU), und Stadtammann Rolf Bachmann wurde am 2. Dezember 2005 die Kernumfahrung Lenzburg eröffnet. Diese wird gesamthaft CHF 43 Mio. kosten und soll die Altstadt von Lenzburg vom Durchgangsverkehr wirkungsvoll entlasten.

"Endlich können wir aufatmen", meinte ein sichtlich erfreuter Lenzburger Stadtammann Rolf Bachmann in seiner Rede anlässlich der Inbetriebnahme der Kernumfahrung Lenzburg am 2. Dezember 2005. Seit Jahrzehnten leiden die Lenzburgerinnen und Lenzburger unter dem stetig zunehmenden Verkehrsstrom durch Aavorstadt, Kirchgasse und Poststrasse und den daraus entstehenden Staus, Lärm- und Abgasimmissionen. Mit der Kernumfahrung findet der Durchgangsverkehr nun seinen Weg über eine neue, teilweise grün überdeckte Umfahrungsstrecke entlang der historischen Altstadt. Die Kernumfahrung soll den Individualverkehr kanalisieren, aber keine zusätzlichen Verkehrskapazitäten schaffen.

Attraktive Fussgängerbereiche

Die Hauptzielsetzung, die Lenzburger Altstadt als Lebensraum und Geschäftszentrum von den nachteiligen Auswirkungen des Verkehrs zu befreien, wird damit Wirklichkeit. Eine solche Massnahme sei typisch für den heutigen Strassenbau, führte Regierungsrat Peter C. Beyeler, Vorsteher des Departements Bau, Verkehr und Umwelt (BVU) in seinem Grusswort aus: "Es geht nicht ums schnelle Fahren oder um eine Kapazitätserhöhung, sondern um eine Verbesserung der Siedlungsqualität in dieser historisch wertvollen Stadt".

Die neu fussgängerfreundlich gestalteten Achsen im westlichen Altstadtbereich sind besser mit den umliegenden Schul- und Geschäftsregionen gegen das Bahnhofgebiet verknüpft. Die Verbindungen zu den öffentlichen Verkehrsmitteln werden direkter, sicherer und komfortabler. Das Trassee der ehemaligen SBB-Linie wird zum Teil neu als Fussgänger- und Radwegachse genutzt. In unmittelbarer Nähe der Altstadt stehen Parkierungsanlagen zur Verfügung (Areal Seifi, Kronenplatz, Mülimärt, etc.)

Gesamtkosten von CHF 43 Millionen

Nachdem zahlreiche Einsprachen gegen das mehrmals überarbeitete Projekt hatten ausgeräumt werden können, liess es sich dank der Flexibilität der beteiligten Bauunternehmungen doch noch ohne grössere Bauverzögerungen realisieren. Die Kosten für das Gesamtprojekt belaufen sich auf CHF 43 Millionen und werden von Bund, Kanton und Stadt getragen. Die Fertigstellung der Begegnungszonen und des Verkehrsregimes Altstadt ist im Sommer 2006 geplant.

Die getätigten Investitionen sind die beste Voraussetzung für eine positive wirtschaftliche und gesellschaftliche Weiterentwicklung der Stadt Lenzburg.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt