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Unverändert hohe Arbeitslosigkeit :
Statistisch bedingter Rückgang der Arbeitslosenquote

Ab Mai 2003 werden die Arbeitslosenquoten aufgrund der Daten gemäss Volkszählung 2000 berechnet. Im Aargau ist die Zahl der Erwerbspersonen zwischen 1990 und 2000 von 273'879 auf 306'460 gestiegen (plus 11,8 Prozent). Dies hat zur Folge, dass die aargauische Arbeitslosenquote Ende Mai 2003 mit 3,2 Prozent um 0,4 Prozentpunkte tiefer liegt als Ende April 2003, obwohl die Zahl der Arbeitslosen unverändert hoch geblieben ist.

Die Zahl der bei den sechs regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) eingeschriebenen Stellensuchenden nahm von Ende April bis Ende Mai 2003 um 215 Personen oder 1,6 Prozent auf 13'811 Personen zu. Davon gelten 9'825 Personen oder 71,1 Prozent als arbeitslos. Die Zahl der Arbeitslosen war Ende Mai 2003 um 1 Person kleiner als Ende April 2003. Aus saisonalen Gründen sollte die Arbeitslosigkeit in dieser Jahreszeit deutlich zurück gehen. Es sind somit leider keine Anzeichen für eine sich abzeichnende Erholung der Arbeitsmarkt- und Beschäftigungslage sichtbar.

Die Zahl der Langzeitarbeitslosen, d.h. der Personen, die seit mehr als einem Jahr arbeitslos sind, nahm von Ende April bis Ende Mai 2003 um 75 auf 1'166 Personen zu. Der Anteil der Langzeitarbeitslosen am Gesamtbestand der Arbeitslosen stieg von 11,1 auf 11,9 Prozent.

Die Zahl der bei den RAV gemeldeten offenen Stellen betrug Ende Mai 706, drei weniger als Ende April. Die RAV vermittelten im Mai 369 Stellen an stellensuchende Personen, 165 an Frauen und 204 an Männer.

38 arbeitslose Personen (21 Frauen und 17 Männer) wurden im Mai 2003 aus der öffentlichen Arbeitslosenkasse des Kantons Aargau ausgesteuert.

67 Unternehmen meldeten im Mai 2003 beim AWA für im Aargau liegende Betriebe Kurzarbeit an.

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