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Umweltämter im Benchmarking-Vergleich :
Machbarkeitsstudie zum interkantonalen Ämtervergleich

In einem gemeinsamen Pilotprojekt vergleichen die Umweltschutzämter der Kantone Aargau, Luzern, Solothurn und Zug bis Ende 1999 Kosten und Wirkung ihrer Amtstätigkeiten.

Wann arbeitet ein Amt rationell und kundenfreundlich? Wie teuer erbringt es seine Leistungen? Mit dem Einzug des "New Public Management" (wirkungsorientierte Verwaltungsführung) in die öffentliche Verwaltung stehen solche Fragen im Vordergrund. Eine Antwort ist nur im kantonsübergreifenden Vergleich möglich. Leistungsvergleiche zwischen Verwaltungsstellen verschiedener Kantone scheiterten bisher nur allzuoft am Kantönligeist. Vier Umweltämter gehen nun mit gutem Beispiel voran und haben ein "Benchmarking"-Konzept für ihre Amtstätigkeit erarbeitet.

In der nun gestarteten Phase werden die vier Umweltämter das Benchmarking in der Praxis erproben. Zunächst wird jedes der Umweltschutzämter zu jedem ausgewählten Prozess seine Indikatoren ermitteln. Die dafür notwendigen Daten sind zum grossen Teil bereits vorhanden oder lassen sich mit geringem Aufwand intern erheben. In einigen Fällen werden aber auch Kunden- bzw. Publikumsbefragungen durchgeführt, um den Kundennutzen feststellen zu können. Die Resultate werden anschliessend ausgewertet und der Vergleich allen Beteiligten zur Verfügung gestellt. Zwei weitere Umweltämter (Baselland und St. Gallen) haben an der Erarbeitung des Konzepts mitgewirkt und werden den Test als Beobachter mitverfolgen.

Ziel des Projekts ist vor allem die Verbesserung und Optimierung der Prozessabläufe durch gegenseitiges Lernen voneinander. Zu diesem Zweck legen die beteiligten Ämter einander auch gegenseitig die Details der Prozessabläufe offen. Die Testphase dient dazu, die Machbarkeit eines solchen interkantonalen Ämter-Vergleichs aufzuzeigen. Verläuft sie positiv, so kann das Benchmarking als normaler Ablauf eingeführt und auf weitere Prozesse ausgedehnt werden.

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