Umnutzung kantonales Zeughaus Rössligut
Der Kanton Aargau, vertreten durch die Immobilien Aargau, wird in den nächsten Tagen eine Generalplanerausschreibung für den Umbau des kantonalen Zeughauses an der Rohrerstrasse 7 in Aarau durchführen. Es soll ab 2018 als Hauptsitz des Departements Gesundheit und Soziales (DGS) dienen. Bis Ende Jahr liegt ein konkretes Umbauprojekt vor.
Wenn Regierungsrat und Parlament dem Projektierungskredit Mitte 2014 beziehungsweise dem Ausführungskredit im Jahr 2015 zustimmen, soll das Zeughaus ab 2018 zum Hauptsitz des Departements Gesundheit und Soziales (DGS) werden. Es ist geplant, das Generalsekretariat, den kantonsärztlichen Dienst, den kantonalen Sozialdienst sowie die Abteilungen Gesundheitsversorgung sowie Militär- und Bevölkerungsschutz (ohne das Kantonale Katastrophenelement KKE) in den umgebauten Räumlichkeiten zu konzentrieren. Mit diesem Vorgehen gelingt es, die Flächen im bestehenden Gebäude optimal zu nutzen. Die durch den Wegzug des DGS im Gebäude Behmen II ab 2018 frei werdenden Räume werden durch Organisationseinheiten des Departements Bildung, Kultur und Sport (BKS) belegt, welche heute in Mietliegenschaften untergebracht sind.
Der geplante Umbau ist der erste Schritt einer langfristigen Strategie des Regierungsrats, welche die Verwaltungsstandorte in Aarau neu ordnen und effizient sowie wirtschaftlich optimal nutzen will.
Das Zeughaus wird bereits heute vom Departement Gesundheit und Soziales (DGS) genutzt, vornehmlich von der Abteilung Militär- und Bevölkerungsschutz und Teilen des Generalsekretariats. Unabhängig vom geplanten Ausbau muss das KKE das Zeughaus verlassen, weil dessen veränderte Bedürfnisse im bestehenden Gebäude nicht mehr abgedeckt werden können. Ebenfalls werden die Lagerflächen des Kantonsärztlichen Dienstes und des Veterinärdienstes am neuen Standort KKE vereint. Ein geeigneter Standort wird zurzeit evaluiert.