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Trinkwasserleute bilden sich weiter :
Eine neue Aufgabe für die Gemeinden

In Eiken, Unterentfelden, Dottikon und Windisch bilden sich dieser Tage über 400 aargauische Behördenmitglieder, Funktionäre der Wasserversorgungen und Brunnenmeister im Gebiet der Trinkwasserqualität weiter.

Das neue Lebensmittelrecht verlangt von allen Betrieben, die Lebensmittel abgeben, ein Selbstkontrollsystem, um damit die Sicherheit der abgegebenen Lebensmittel zu gewährleisten. Diese Verpflichtung zur Qualitätssicherung gilt selbstverständlich auch bei der Abgabe unseres wichtigsten Lebensmittels, des Trinkwassers.

Die Einführung eines Qualitätssicherungskonzepts ist für viele der meist durch die Gemeinden geführten Trinkwasserversorgungen eine neue Aufgabe und steht daher auch im Zentrum der vom kantonalen Laboratorium in diesen Tagen dezentral durchgeführten Trinkwasserseminare. Fachleute des Kantons informieren die kommunalen Verantwortlichen unter anderem über die Gefahrenanalyse im Einzugsgebiet und in den technischen Anlagen der Wasserversorgungen, über das Pflichtenheft der Brunnenmeister und über Schutzzonenreglemente. An den bisherigen Veranstaltungen in Eiken und Unterentfelden war zwar gegenüber der neuen Aufgabe da und dort Skepsis zu verspüren, doch überwog die Einsicht, dass die gesetzlich verlangte Qualitätssicherung mithilft, den Konsumentinnen und Konsumenten in unserem Kanton weiterhin qualitativ einwandfreies Trinkwasser in jeden Haushalt zu liefern.

  • Staatskanzlei