Tierseuchenbekämpfung im Aargau
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Veterinärdienst übt Einsatzbereitschaft
Mit Beginn des Vogelzuges wird das Risiko wiederum größer, dass das gefürchtete Vogelgrippevirus in die Schweiz eingeschleppt und hiesige Geflügelbestände befallen könnte. Um darauf vorbereitet zu sein, führte der Kantonale Veterinärdienst am 20. September 2006 beim Zeughaus in Aarau eine Übung zur Tierseuchenbekämpfung durch.
Unter der Leitung von Kantonstierärztin Dr. Erika Wunderlin übten Bezirksärzte, Mitarbeitende des Veterinärdienstes und Vertreter des Kantonalen Führungsstabes den Ernstfall. Für das in fünf Phasen unterteilte Übungsszenario wurde das hoch ansteckende Vogelgrippenvirus angenommen.
Der Übungsablauf
Sobald das Vogelgrippenvirus erkannt ist, wird die Seuchenwehr aufgeboten. Die kranken Tiere werden getötet und der gesamte Betrieb und alle Fahrzeuge, die den Betrieb verlassen gründlich gereinigt und desinfiziert.
Diese periodischen Notfallübungen dienen zur Überprüfung der Einsatzbereitschaft aller beteiligten Organisationen. Die daraus gemachten Erfahrungen fliessen nach der Auswertung in die Einsatzpläne und Abläufe ein, die so laufend optimiert werden.
Für die Tierbestände in der Landwirtschaft sind hoch ansteckende Seuchen eine grosse Gefahr und für den Eigentümer oftmals eine existenzielle Bedrohung.
Zur Zeit herrscht nur ein geringes Risiko einer Einschleppung des Vogelgrippevirus in die Schweiz. Bedingt durch die kältere Jahreszeit und dem Beginn der grossen Vogelzüge, wird die Gefahr wieder grösser. Umso wichtiger sind die Früherkennung und präventive Massnahmen. Der Kantonale Veterinärdienst ist vorbereitet und steht mit allen wichtigen Institutionen in Kontakt, um rasch die nötigen Schritte einleiten zu können.