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Teileröffnung des Autobahnzubringers A3-A98 :
Entlastung für Rheinfelden und Kaiseraugst

Im Beisein von Regierungsrat Peter C. Beyeler wurde am 25. November 2004 in Rheinfelden/Kaiseraugst der Schweizer Abschnitt des Autobahnzubringers A3-A98 eröffnet. Die "Spange" A3-A98 bringt eine erste verkehrsmässige Entlastung für Rheinfelden und Kaiseraugst. Die Rheinbrücke sowie die Zollanlage sollen Ende 2005 in Betrieb genommen werden.

Nach einer Bauzeit von etwas mehr als drei Jahren und nach Umsetzung von rund 100 Auflagen aus der Umweltverträglichkeitsprüfung und diversen Einsprachen wurde am 25. November 2004 in Rheinfelden/Kaiseraugst der Schweizer Abschnitt des Autobahnzubringers A3-A98 feierlich eröffnet. Nach Grussbotschaften des Rheinfelder Stadtrates Werner Hassler und des Kaiseraugster Gemeindeammanns Max Heller gab der Aargauer Baudirektor Peter C. Beyeler kurz vor 12 Uhr den Verkehr auf dem neuen Strassenabschnitt frei.

"Keine Transit-Verbindung"

Baudirektor Beyeler betonte in seiner Ansprache, dass er alles daran setzen werde, damit die neue Verbindung zwischen der deutschen A98 und der Schweizer A3 nicht - wie von der Bevölkerung in der Region befürchtet - zu einer attraktiven Nord-Süd-Transit-Verbindung werde. "Die Spange A3-A98 ist hauptsächlich als regionale Verbindung gedacht", sagte Beyeler, "sie soll vor allem auch die Rheinfelder Altstadt vom Verkehr entlasten."

Grosse Herausforderungen beim Bau

Für die Strassenanlage mit 9 Unter- und Überführungen, das Zollgelände sowie die ökologischen Ausgleichs- und Ersatzmassnahmen wurden insgesamt 13 Hektaren Land benötigt, dazu wurden 140'000 Kubikmeter Erdmaterial umgelagert. Ein schwieriger Baugrund, archäologische Funde sowie Altlasten stellten die beteiligten Baufachleute vor einige Herausforderungen. Der schwere Unfall im Gotthardt-Tunnel führte zudem dazu, dass sich die deutschen Behörden entschlossen, den Nollingerbergtunnel nachträglich auf zwei Röhren aufzustocken. Dies hat zur Folge, dass der deutsche Abschnitt des Bauwerks mit der Rheinbrücke und der Zollanlage erst Ende des Jahres 2005 in Betrieb genommen werden kann.

Trotz all dieser Widrigkeiten scheinen die Kosten im teuerungsbereinigten Budget gehalten werden zu können. Man rechnet mit Gesamtkosten von CHF 106 Millionen, davon entfallen CHF 90 Millionen auf den Zubringer und CHF 16 Millionen auf die Tiefbauarbeiten der Zollanlage. Der Bund übernimmt insgesamt CHF 92 Millionen, den Rest hat der Kanton Aargau zu tragen. Die Zollgebäude, welche durch das Bundesamt für Bauten und Logistik erstellt werden, kosten zusätzlich rund CHF 14 Millionen.

  • Departement Bau, Verkehr und Umwelt