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Strassenverkehrszählung 2000 :
Am 20. März wird erstmals gezählt

Der Bund hat den Kanton Aargau mit der Durchführung der schweizerischen Strassenverkehrszählung beauftragt. Die Erhebung findet während fünf Tagen von März bis Oktober statt.

Bund und Kantone führen im Abstand von fünf Jahren die schweizerische Strassenverkehrszählung durch. Die Erhebungen liefern Informationen über die Zusammensetzung und Herkunft des Verkehrs und bilden zusammen mit den permanenten automatischen Zählungen eine wichtige Grundlage für die Verkehrsplanung und Verkehrspolitik. Die Informationen über das Verkehrsgeschehen sind zudem Entscheidungshilfen hinsichtlich Verkehrssicherheit, Lärm-schutz und Energieverbrauch.

Die Projektleitung liegt beim Bundesamt für Strassen, die Datenauswertung und die Publikation der Ergebnisse übernimmt das Bundesamt für Statistik. Die örtliche Projektorganisation obliegt den Kantonen. Der Aargau hat diese Arbeiten dem Ingenieurbüro Rapp, Möhlin, vergeben. Bund und Kanton teilen sich in die Kosten je zur Hälfte.

Im Aargau sind an fünf Tagen vom März bis Oktober über 150 Personen an insgesamt 35 Zählposten an wichtigen Kantons- und Nationalstrassen im Einsatz. Wie erstmals vor fünf Jahren, wird an drei Werk- und zwei Sonntagen während wenigen Stunden gezählt. Länger in Betrieb sind die beiden Zählstellen Hunzenschwil (A1) und Zofingen (A2). Zur breiteren Abstützung der Daten ist hier an den Werktagen während 24 Stunden zu zählen.

Die Erhebungen beeinträchtigen den Verkehrsfluss nicht. Um dem Zählpersonal die Aufgabe etwas zu erleichtern, ist einzig auf kurzen Abschnitten auf Autobahnen eine Reduktion der Geschwindigkeit vorgesehen. Die Zählenden ordnen die fahrenden Fahrzeuge einer Kategorie zu und stellen die Herkunft fest: CH-Immatrikulation oder Ausland.

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