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Strafanstalt Lenzburg: Sanierungsbedürftige Mauern :
Es besteht keine Fluchtgefahr

Die über 130-jährigen Mauern rund um die Strafanstalt Lenzburg sind teilweise einsturzgefährdet. Erste Sanierungsmassnahmen erfolgten bereits im letzten Jahr. Aufgrund eines Teil-Einsturzes muss nun ein weiterer Abschnitt neu aufgebaut werden.

Der teilweise Einsturz, welcher sich vor zwei Wochen ereignete, beschränkte sich auf rund 15 Meter. Die Mauer wurde gewissermassen gespalten: Die innere Hälfte fiel in sich zusammen, die äussere blieb stehen. Gefangene oder Mitarbeitende wurden nicht gefährdet, ebensowenig bestand ein Flucht-Risiko. Da im Voraus alle Vorbereitungen für ein derartiges Szenario getroffen worden waren, konnte die Stelle sofort umfassend gesichert werden. Zur Zeit wird der betroffene Mauerteil hinter einer gesicherten Bretterwand abgetragen und nachher neu aufgebaut.

Seit über einem Jahr erfolgen regelmässige Messungen über allfällige Bewegungen der Mauer. Aufgrund der entsprechenden Resultate wurde im vergangenen Herbst ein Teil von rund 20 Metern Länge saniert. Von einer kompletten Sanierung der Mauer bzw. einem Neubau wird zur Zeit abgesehen. Zuerst müssen die Planungen für die Erweiterungsbauten, welche das Gefängniskonzept vorsieht, weiter konkretisiert werden. Sobald dies der Fall ist, wird der Ersatz der Mauer mit hoher Priorität an die Hand genommen.

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