Stiftung Vindonissapark gegründet
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Gründungskapital von 100 000 Franken
Mit dem Ziel, Kultur und Natur im Umkreis des historischen Vindonissa zu fördern und finanziell zu unterstützen sowie die verschiedenen Interessen zu koordinieren, wurde am Dienstag in Aarau unter dem Präsidium von alt Ständerat Thomas Pfisterer die Stiftung Vindonissapark gegründet.
Am 6. Juni wird der Legionärspfad in Windisch offiziell eröffnet. Während vor Ort die Bauarbeiten auf Hochtouren laufen, wird auch auf Ebene Trägerschaft das grosse Projekt vorangetrieben. Als Dachorganisation wirkt die Stiftung Vindonissapark. Die Stiftung wird getragen vom Kanton Aargau, den Gemeinden Windisch und Brugg, der Fachhochschule Nordwestschweiz und den PDAG. Zu den Gründungsmitgliedern gehören zudem die beiden privaten Fördervereine Pro Vindonissa und Freunde Vindonissapark.
Im vorerst 10-köpfigen Stiftungsrat wirken Vertreterinnen und Vertreter der Gründer mit, unter diesen Ständerätin Christine Egerszegi und Edwin Somm, ehemaliger Chef der ABB Schweiz, der sich insbesondere dem Sponsoring widmet. Das Gründungskapital beträgt 100 000 Franken. Private Mittel von über 1,3 Millionen Franken wurden der Stiftung an die Realisierung des Legionärspfads bereits zugesagt. Die Mittelbeschaffung bleibt eine Hauptaufgabe der Stiftung.
Regierungsrat Alex Hürzeler betonte an der Gründungsversammlung die wichtige Aufgabe, das historische Erbe vor allem auch jungen Menschen zu vermitteln. Zudem gelte es in Vindonissa kulturelle Werte von internationaler Bedeutung vermehrt einem breiten Publikum zugänglich zu machen. Thomas Pfisterer ist es ein Anliegen, an Stelle der jahrzehntelangen Konzentration auf Einzelobjekte vermehrt die Gesamtsicht zu pflegen, welche den historischen und natürlichen Lebensraum einschliesst.