Steigende Arbeitslosenzahlen im Dezember
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Arbeitslosenquote steigt auf 3,4 Prozent
Die Zahl der Arbeitslosen ist im Dezember nochmals gestiegen und liegt mit 11'951 Personen um 1'019 Personen oder 9,3 Prozent über dem Vorjahr. Die Arbeitslosenquote hat damit innert Jahresfrist um 0,3 Prozentpunkte auf 3,4 Prozent zugenommen.
Bei den sechs Regionalen Arbeitsvermittlungszentren (RAV) und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Jahr 11'951 Personen arbeitslos gemeldet (6'917 Männer und 5'034 Frauen). Das sind 672 (576 Männer und 96 Frauen) mehr als im Vormonat. Dieser Anstieg im Dezember ist überwiegend saisonal bedingt. Die Veränderung zum Vorjahr beträgt 1'019 Personen (+9,3 Prozent).
Die Zahl der Stellensuchenden stieg im Dezember um 580 auf 16'239 Personen. Dies bedeutet im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme um 1'577 Personen oder 10,8 Prozent.
Bei den RAV und der Pforte Arbeitsmarkt waren Ende Dezember 948 offene Stellen gemeldet, das sind drei mehr als im Vormonat, aber 324 oder 25 Prozent weniger als im gleichen Zeitpunkt vor einem Jahr. Nach den aktuellsten Zahlen wurden im Oktober 224 Personen ausgesteuert.
Betroffen sind vor allem die 25- bis 49-Jährigen
Im Dezember waren 7'165 Personen zwischen 25 und 49 arbeitslos. Das sind 473 oder 7,1 Prozent mehr als im Vormonat. Damit liegt die monatliche Zunahme in dieser Altersgruppe deutlich höher als bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen (5,0 Prozent; 78 Personen) und bei den über 50-Jährigen (4,0 Prozent; 121 Personen).
Im Vergleich zum Vorjahr stieg die Zahl der Arbeitslosen in der Kategorie der über 50-Jährigen mit 9,7 Prozentpunkten leicht stärker als bei den Jugendlichen und jungen Erwachsenen (8,8 Prozent) und bei den 25- bis 49-Jährigen (9,3 Prozent). Die Dauer der Stellensuche hat sich in der Kategorie der über 50-Jährigen verkürzt, und zwar von durchschnittlich 370 im Jahr 2014 auf 354 Tage im letzten Jahr.
Weniger Kurzarbeit
Im Dezember beantragten 29 Betriebe Kurzarbeit, das sind drei weniger als im Vormonat. In den erwähnten 29 Betrieben sind 470 Personen von Kurzarbeit betroffen. Insgesamt liegt die Zahl der von Kurzarbeit betroffenen Personen im Kanton bei 1'480, das sind 48 Personen weniger als Ende November. Praktisch alle Betriebe gaben an, die Kurzarbeit sei auf den starken Franken zurückzuführen.